18. April 2017

Betriebe für „Jugend in Arbeit plus“ gewinnen

Jobs für 250 Jugendliche aus Emscher-Lippe-Region

Emscher-Lippe-Region. – Eine durchweg positive Bilanz des Landesprogramms „Jugend in Arbeit plus“ haben die nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern gezogen. Bei einem Treffen der Programmkoordinatoren in der IHK Nord Westfalen in Gelsenkirchen sagte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Schnepper: „Dieses Programm ist ein besonders wichtiges Instrument zur Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die entweder arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind und Hilfe benötigen.“
Schnepper empfahl allen Unternehmen, bei der Suche nach neuen Mitarbeitern wenn möglich das Programm „Jugend in Arbeit plus“ zu nutzen. Bewerberinnen und Bewerber würden passgenau und entsprechend der Anforderungen der Betriebe ausgewählt und vermittelt.
Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern, die sich seit über 18 Jahren in dem Programm engagieren, sind Ansprechpartner für interessierte Unternehmen. Zudem unterstützen sie die Betriebe bei der Erledigung von anfallenden Formalitäten bei der Nutzung des Programms, das auch 2018 fortgesetzt werden soll.
„Allein 2015 wurden in der Emscher-Lippe Region 526 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beraten und rund 250 in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vermittelt“, berichtete Ingo Orzeczek, Koordinator bei der IHK Nord Westfalen. Unter der Leitung von Heinz Stork, NRW-Projektkoordinator bei der IBP IHK-Beratungs- und Projektgesellschaft in Düsseldorf, diskutierten die 16 Kammer-Koordinatoren neue Möglichkeiten zur Ansprache von Jugendlichen wie auch von Unternehmen. Durch eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit soll das Förderprogramm weiteren Betrieben und Unterstützern bekannter gemacht werden.
Das NRW-Landesprogramm „Jugend in Arbeit plus“ wird durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfond gefördert. Partner sind die Arbeitsagenturen, die Jobcenter, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern sowie Bildungsträger, die interessierte Jugendliche auf dem Weg in den Beruf betreuen und begleiten.

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Wollen mehr Unternehmen informieren: Die Koordinatoren der IHKs und Handwerkskammern für das Programm „Jugend in Arbeit plus“ bei ihrem Treffen in der IHK Nord Westfalen in Gelsenkirchen.