IHK Nord Westfalen

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Freitag, 12.03.2010

Seiten-Nummer: P00064

.Luftverkehr

(Bild: Miredi - Fotolia.com)

Flughafen Münster/Osnabrück: Bereit zum Abheben

„Tor zur Welt“ und Jobmotor für die Region – der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) ist beides. Beides kann er aber nur bleiben, wenn die Startbahn bald verlängert wird.

Der FMO hat sich in den vergangenen 30 Jahren von einem kleinen Regionalflugplatz zu einem bedeutenden internationalen Verkehrsflughafen mit jährlich rund 1,6 Millionen Passagieren entwickelt. Der Flughafen zwischen Greven und Ladbergen ist in der Luftverkehrskonzeption des Landes NRW seit vielen Jahren als dritter internationaler Verkehrsflughafen nach Köln/Bonn und Düsseldorf eingestuft. Nicht nur viele Urlaubsreisende aus der Region nutzen den Flughafen, um Ferienziele überall in Europa zu erreichen. Auch für die mittelständischen Unternehmen ist der FMO als „Tor zur Welt“ eine unverzichtbare Verkehrsdrehscheibe geworden.

.News Luftverkehr

IHK-Hauptgeschäftsführer zur Entscheidung gegen Flughafen Twente

"Bekenntnis zur EUREGIO"

"Positiv überrascht" von der Entscheidung des Parlaments der Provinz Overijssel gegen den Ausbau des Flughafens Twente äußerte sich der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, Karl-Friedrich Schulte-Uebbing: "Das Abstimmungsergebnis ist unerwartet und bemerkenswert", sagte er.

 

Stellungnahme zum Flughafen Twente

IHK gegen Flughafenplanung in Twente

Die IHK Nord Westfalen hat sich unmissverständlich gegen den Ausbau des ehemaligen Militärflughafens Twente zu einem zivilen Verkehrsflughafen ausgesprochen. In einer schriftlichen Stellungnahme an die niederländische Entwicklungsgesellschaft "Vliegwiel Twente" wird alternativ angeregt, den nur rund 50 km entfernt liegenden Flughafen Münster/Osnabrück noch stärker als bisher zu dem zentralen EUREGIO-Flughafen zu entwickeln. Die IHK sieht bei einer Realisierung der Flughafenpläne in Twente die Gefahr eines ruinösen Wettbewerbs zwischen beiden Flughafenstandorten, da das Fluggastpotenzial in der EUREGIO nicht ausreichend sein dürfte, um zwei vollwertige Verkehrsflughäfen wirtschaftlich zu betreiben.

 

„Urteil wirft Region zurück“

IHKs enttäuscht über Urteil zu FMO-Startbahnverlängerung

"Dieses Urteil wirft die Region im Wettbewerb der Standorte zurück", da sind sich die beiden Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Nord Westfalen und Osnabrück-Emsland, Karl-Friedrich Schulte-Uebbing und Marco Graf, einig bei der Bewertung der heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Startbahnverlängerung am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO).

 

IHKs aus Münster und Osnabrück zu den Airport-Plänen

„Lackmustest für die EUREGIO“

Münster/Osnabrück. - Auf "eine grenzüberschreitende Lösung" drängen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Nord Westfalen und Osnabrück-Emsland angesichts der niederländischen Pläne für einen Flughafen in Enschede. Statt einen zweiten Flughafen in der EUREGIO zu bauen, plädieren die IHKs für eine noch engere Kooperation bei der Weiterentwicklung des Flughafens Münster/Osnabrück als zentralen Flughafen in der EUREGIO.

 

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