IHK Nord Westfalen

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Dienstag, 22.05.2012

Seiten-Nummer: P00062

.IHK-Verkehrsausschuss

Satzungsgemäßes Fachgremium

Einsatz für die Wirtschaft

Der Verkehrsausschuss ist ein satzungsgemäßes Fachgremium der IHK Nord Westfalen. Mitglieder sind Inhaber, Geschäftsführer und Logistikleiter von IHK-Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Industrie, Spedition, Transport und Logistik. Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben die Aufgabe, die IHK-Geschäftsführung in allen Fragen rund um das Thema Verkehr, Infrastruktur, Transport und Logistik zu beraten und entsprechende Initiativen und Positionen zugunsten der regionalen Wirtschaft zu formulieren.

Hermann-Josef Fortmann (Evonik Services GmbH, Marl) ist Vorsitzender. Stellvertreter Norbert Redemann (Norbert Redemann Spedition KG, Recklinghausen). Die Geschäftsführung des Verkehrsausschusses liegt bei IHK-Geschäftsführer Joachim Brendel.


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Hermann Grewer, Hermann-Josef Fortmann und Norbert Redemann (v.r.). (Foto: IHK)

Sitzung am 18. Februar 2010

Wechsel an der Spitze

Als Nachfolger von Hermann Grewer, der „nach 18 Jahren engagierter und erfolgreicher Tätigkeit“ auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, wählte der IHK-Verkehrsausschuss in der Frühjahrssitzung in Münster Hermann- Josef Fortmann von der Evonik Services GmbH (Marl) zum neuen Vorsitzenden.

 

Sitzung am 29. Oktober 2009

Umweltzone Münster: Ausnahmen für Busse verlängern

Die Probleme mittelständischer Linienbusbetreiber mit der Umweltzone in Münster und der Entwurf des „Verkehrspolitischen Positionspapiers der IHK Nord Westfalen“ standen im Mittelpunkt der der Sitzung des IHK-Verkehrsausschusses am 29. Oktober 2009. In dem Positionspapier sind die zehn wichtigsten Infrastrukturprojekte für Nord-Westfalen aufgeführt.

„Die Umsetzung dieser Projekte muss mit Nachdruck von der Politik eingefordert werden“, betonte der Ausschussvorsitzende Hermann Grewer die Intention des Positionspapiers, das inzwischen auch von der Vollversammlung verabschiedet wurde. Eine Verlängerung der Ausnahmeregelung, die für die Umweltzone in Münster gilt, forderte Grewer für die mittelständischen Busunternehmer, die Busse im Linienverkehr einsetzen. Die Ausnahmeregelung, die nur auf ein Jahr befristet ist, bringe diese mittelständischen Busunternehmer in eine schwierige Lage. Es sei unmöglich, innerhalb dieses kurzen Zeitraums die Busflotte in dem notwendigen Umfang zu erneuern. 


IHK-Verkehrsausschuss beim Landesbetrieb Straßen.NRW

Sitzung am 28. April 2009

"Bundesregierung hat Situation verschärft"

Die Besorgnis erregende Krisen im deutschen Speditions- und Güterkraftverkehrsgewerbe und die Trassenführung und Ausgestaltung der A 52 beziehungsweise B 474 n standen im Fokus der Sitzung des IHK-Verkehrsausschusses am 28. April in Gelsenkirchen. Gastgeber war Straßen.NRW am Wildenbruchplatz.

Elfriede Sauerwein-Braksiek von der Straßen.NRW –Niederlassung Ruhr verdeutlichte den aktuellen Planungs- und Diskussionsstand zu den beiden wichtigsten Straßenbauprojekten im Vest, der A 52 und der B 474 n. Der Verkehrsausschuss brachte seine Verärgerung darüber zum Ausdruck, dass trotz jahrzehntelanger Planungen und Abstimmungen mit den betroffenen Kommunen für den Gladbecker Teil der A 52 und den Waltroper Abschnitt der B 474 n offenbar noch immer keine einvernehmliche Lösung gefunden wurde. „Wir können und dürfen im Interesse der Gesamtregion nicht weiter tatenlos zusehen, wie sich Bund, Land und Kommunen noch weitere Jahre im Kreis drehen“, brachte der Ausschussvorsitzende Hermann Grewer die Stimmung im Ausschuss auf den Punkt. Er appellierte mit Nachdruck an die beteiligten Städte, anzuerkennen, dass Bund und Land bereits erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um die Interessen der Anliegerstädte bei der Planung zu berücksichtigen.„Wer den Kompromiss nicht sucht, sondern alles will, der kann hinterher auch mit leeren Händen da stehen“, war die Botschaft des Nachmittags eindeutig.

Ebenso deutlich wurde Grewer beim Thema Maut. Die Weigerung der Bundesregierung, die seit Januar wirksame Mauterhöhung umgehend auszusetzen „trifft die Branche in der denkbar ungünstigsten Situation“, zeigte sich Grewer verärgert. Ganze Branchen würden unter den Schutzschirm der Bundesregierung gestellt, um Arbeitsplätze zu sichern. Im Güterkraftverkehr sehe die Bundesregierung hingegen dem Verlust von bis zu 40 000 Jobs nicht nur tatenlos zu, sondern sie verschärfe die Situation nochmals durch ihre Weigerung, die zusätzliche Belastung des Gewerbes zumindest zeitlich befristet zurückzunehmen.

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