IHK Nord Westfalen

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Samstag, 04.02.2012

Seiten-Nummer: P00012

.Verkehr / Infrastruktur

Foto: Anweber / Fotolia.com

Mobilität

Schlüsselfaktor im Wettbewerb

In einer durch Arbeitsteilung und Globalisierung geprägten Wirtschaft ist Mobilität ein Schlüsselfaktor. Infolgedessen ist die Qualität der Verkehrsinfrastruktur einer Region ein Schlüsselfaktor im internationalen Standortwettbewerb.

Sowohl im Münsterland als auch in der Emscher-Lippe-Region wurde diesbezüglich in den vergangenen Jahrzehnten einiges erreicht. Gleichwohl erfordert der Wettbewerb der Regionen eine ständige Überprüfung und Optimierung der regionalen Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsangebote.


Engpässe in der Infrastruktur 2025

Studie zur Verkehrsentwicklung in der EUREGIO

Der Verkehr auf den Straßen im deutschen EUREGIO-Gebiet wird bis 2025 um rund 15 Prozent steigen. So lautet ein wesentliches Ergebnis einer Studie, die Prof. Dr. Karl-Hans Hartwig, Direktor des Instituts für Verkehrswissenschaften in Münster, auf der Verkehrskonferenz "Neue Chancen für die Entwicklung des Ost-West-Korridors" präsentierte. An der EUREGIO-Studie hatte sich auch die IHK Nord Westfalen beteiligt.

Auch die Belastung des Schienennetzes wird laut Studie bis 2025 stark zunehmen. Im Vergleich zu 2011 wird ein Anstieg der durchschnittlichen Zugzahlen von 18,9 Prozent prognostiziert. Die bereits in 2011 vorhandenen Engpässe auf dem Streckenabschnitt Münster-Lünen würden sich ohne einen Ausbau weiter verschärfen.

In der Binnenschifffahrt sei vor allem im Bereich der Schleusen mit Kapazitätsengpässen zu rechnen. Für den deutschen Teil der EUREGIO wird ein Wachstum der Güterverkehrsleistung auf der Wasserstraße um 26 Prozent prognostiziert, auf niederländischer Seite um 12,5 Prozent. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im deutsch-niederländischen EUREGIO-Raum nachhaltig zu sichern, sei ein gezielter Ausbau der Infrastruktur erforderlich.


IHK bietet Hilfestellung für Unternehmen

Informationsbroschüre "Umweltzone Ruhrgebiet" 

Ein Informationspaket für Unternehmen zur neuen „Umweltzone Ruhrgebiet“ bietet ab sofort die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen an. Die Broschüre ermöglicht eine konkrete Abschätzung, ob und wie stark ein Unternehmen von den neuen Regelungen betroffen ist.

Mit der „Umweltzone Ruhrgebiet“ sind unterschiedliche Einschränkungen für die Gewerbetreibenden dieser Region verbunden. Zahlreiche Ausnahmeregelungen sorgen für zusätzlichen Informationsbedarf bei den Unternehmen, der durch die IHK- Broschüre gedeckt werden soll. Der Leser erfährt alles Wichtige zu den notwendigen Voraussetzungen, einzureichenden Unterlagen und Fristen. Übersichtliche Karten zur Umweltzone und eine Liste der Ansprechpartner mit Kontaktdaten runden das Angebot ab.


B 64-Ausbau und A 52-Abschnitt sind betroffen

Kritik an NRW-Prioritätenliste im Straßenbau

Der Ausbau der Bundesstraßen 51 und 64 zwischen Münster und Bielefeld ist in Teilabschnitten als nachrangig eingestuft oder steht nach Abschluss der nächsten Planungsstufe vor einer erneuten Prüfung der Priorität aus Sicht des Landes.

 

Die 10 wichtigsten Verkehrsprojekte in Nord-Westfalen

Verkehrspoltisches Positionspapier

"Anschluss halten!"

Die IHK Nord Westfalen hat die Top-Ten der wichtigsten Verkehrsprojekte im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region veröffentlicht. Ganz oben auf der Liste, die aus Sicht der regionalen Wirtschaft  erstellt wurde, steht die Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Münster / Osnabrück, der Ausbau der B 64 n zwischen Münster und Bielefeld, die Lückenschlüsse der B 67 n sowie der Ausbau der B 224 zur A 52.


Unternehmerintiative B 64 Plus

Wirtschaftsräume verbinden!

Seit mehr als 30 Jahren warten die Regionen Bielefeld/Ostwestfalen und Münsterland vergeblich darauf, dass die beiden Wirtschaftsräume durch den Bau einer leistungsfähigen Fernstraßenverbindung besser miteinander verbunden werden. Doch selbst die linienbestimmte Minimallösung wird von Straßenbaugegnern weiterhin nicht akzeptiert. Die regionale Wirtschaft fordert daher: "Die Zeit des Diskutierens ist vorbei – jetzt muss endlich gehandelt werden!"


Initiative B 67 n

Lücken schließen! 

Die Wirtschaft im Westmünsterland macht Druck. Sie will nicht tatenlos zusehen bei der "unendlichen Geschichte der B 67 n". Mehr als 120 Unternehmen aus den Kreisen Borken und Coesfeld haben sich auf Einladung der IHK Nord Westfalen zur "Initiative B 67 n" zusammengeschlossen, um die Fertigstellung dieser "wichtigen Klammer zwischen West- und Kernmünsterland" voranzubringen. Rund 60 Unternehmer waren persönlich erschienen, als November 2004 in Borken die Initiative offiziell gegründet wurde.


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Joachim Brendel

Telefon 0251 707-209

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Email an <strong>Joachim Brendel</strong>

Geschäftsführer Handel und Verkehr

 
Daniel Janning

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