.Verkehr / Infrastruktur

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Mobilität
Schlüsselfaktor im Wettbewerb
In einer durch Arbeitsteilung und Globalisierung geprägten Wirtschaft ist Mobilität ein Schlüsselfaktor. Infolgedessen ist die Qualität der Verkehrsinfrastruktur einer Region ein Schlüsselfaktor im internationalen Standortwettbewerb.
Sowohl im Münsterland als auch in der Emscher-Lippe-Region wurde diesbezüglich in den vergangenen Jahrzehnten einiges erreicht. Gleichwohl erfordert der Wettbewerb der Regionen eine ständige Überprüfung und Optimierung der regionalen Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsangebote.
.Aktuelle Meldungen
Erhaltungsinvestitionen und bewusste Prioritätensetzung bei Neu- und Ausbau im Fokus
Investitionsrahmenplan 2011 - 2015 veröffentlicht
Bundesverkehrsminister Ramsauer hat Ende März den Investitionsrahmenplan 2011 - 2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP) veröffentlicht. Der neue Fünfjahresplan ist ausgerichtet auf eine Stärkung der Erhaltungsinvestitionen sowie auf eine bewusste Prioritätensetzung im Bereich Aus- und Neubau.
In der Projektliste für den Ausbau der Bundesfernstraßen sind u.a. die für den IHK-Bezirk bedeutenden Projekte "6-streifiger Ausbau der A 1 zwischen der AS Münster-Nord und dem AK Lotte/Osnabrück", "6-streifiger Ausbau der A 43 zwischen der AS Recklinghausen/Herten und Bochum/Riemke", "Ausbau der B 224 zur A 52 zwischen dem AK Essen/Gladbeck und dem AK Essen-Nord" und "Lückenschluss der B 67 n zwischen Reken und Dülmen" enthalten.
In der Projektliste für den Ausbau der Bundesschienenwege wurde der zweigleisige Ausbau zwischen Münster und Lünen in die Kategorie D "Sonstige wichtige Vorhaben/Teilvorhaben" aufgenommen. Im Entwurf des Investitionsrahmenplans aus Dezember 2011 war der zweigleisige Ausbau der Schienenstrecke nicht berücksichtigt. Die Vorhaben der Kategorie D befinden sich überwiegend noch in frühen Planungsstadien, die Baureife wird erst jenseits von 2015 angenommen.
- Investitionsrahmenplan 2011-2015 (
PDF - 6,48 MB)

Die Bürger haben den Ausbau der B 224 zur A 52 gestoppt. (Foto: Kleine-Büning)
IHK-Präsident enttäuscht über Ausgang des Gladbecker Ratsbürgerentscheids
"Eine einmalige Chance vertan"
Die regionale Wirtschaft reagiert mit Enttäuschung auf den Ausgang des Gladbecker Ratsbürgerentscheids zum Ausbau der B 224 zur A 52. „Die Entscheidung wirft die Stadt Gladbeck und auch die Region im Wettbewerb der Standorte zurück“, kommentierte der IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer. „Eine einmalige Chance für die Stadtentwicklung in Gladbeck ist vertan."
Engpässe in der Infrastruktur 2025
Studie zur Verkehrsentwicklung in der EUREGIO
Der Verkehr auf den Straßen im deutschen EUREGIO-Gebiet wird bis 2025 um rund 15 Prozent steigen. So lautet ein wesentliches Ergebnis einer Studie, die Prof. Dr. Karl-Hans Hartwig, Direktor des Instituts für Verkehrswissenschaften in Münster, auf der Verkehrskonferenz "Neue Chancen für die Entwicklung des Ost-West-Korridors" präsentierte. An der EUREGIO-Studie hatte sich auch die IHK Nord Westfalen beteiligt.
Auch die Belastung des Schienennetzes wird laut Studie bis 2025 stark zunehmen. Im Vergleich zu 2011 wird ein Anstieg der durchschnittlichen Zugzahlen von 18,9 Prozent prognostiziert. Die bereits in 2011 vorhandenen Engpässe auf dem Streckenabschnitt Münster-Lünen würden sich ohne einen Ausbau weiter verschärfen.
In der Binnenschifffahrt sei vor allem im Bereich der Schleusen mit Kapazitätsengpässen zu rechnen. Für den deutschen Teil der EUREGIO wird ein Wachstum der Güterverkehrsleistung auf der Wasserstraße um 26 Prozent prognostiziert, auf niederländischer Seite um 12,5 Prozent. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im deutsch-niederländischen EUREGIO-Raum nachhaltig zu sichern, sei ein gezielter Ausbau der Infrastruktur erforderlich.
- Studie zur Verkehrsentwicklung in der EUREGIO 2025 (
PDF - 3,54 MB)
Die 10 wichtigsten Verkehrsprojekte in Nord-Westfalen
Verkehrspoltisches Positionspapier
"Anschluss halten!"
Die IHK Nord Westfalen hat die Top-Ten der wichtigsten Verkehrsprojekte im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region veröffentlicht. Ganz oben auf der Liste, die aus Sicht der regionalen Wirtschaft erstellt wurde, steht die Verlängerung der Start- und Landebahn am Flughafen Münster / Osnabrück, der Ausbau der B 64 n zwischen Münster und Bielefeld, die Lückenschlüsse der B 67 n sowie der Ausbau der B 224 zur A 52.
- Verkehrspolitisches Positionspapier der IHK Nord Westfalen (
PDF - 2,22 MB)

Unternehmerintiative B 64 Plus
Wirtschaftsräume verbinden!
Seit mehr als 30 Jahren warten die Regionen Bielefeld/Ostwestfalen und Münsterland vergeblich darauf, dass die beiden Wirtschaftsräume durch den Bau einer leistungsfähigen Fernstraßenverbindung besser miteinander verbunden werden. Doch selbst die linienbestimmte Minimallösung wird von Straßenbaugegnern weiterhin nicht akzeptiert. Die regionale Wirtschaft fordert daher: "Die Zeit des Diskutierens ist vorbei – jetzt muss endlich gehandelt werden!"

Initiative B 67 n
Lücken schließen!
Die Wirtschaft im Westmünsterland macht Druck. Sie will nicht tatenlos zusehen bei der "unendlichen Geschichte der B 67 n". Mehr als 120 Unternehmen aus den Kreisen Borken und Coesfeld haben sich auf Einladung der IHK Nord Westfalen zur "Initiative B 67 n" zusammengeschlossen, um die Fertigstellung dieser "wichtigen Klammer zwischen West- und Kernmünsterland" voranzubringen. Rund 60 Unternehmer waren persönlich erschienen, als November 2004 in Borken die Initiative offiziell gegründet wurde.
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