IHK Nord Westfalen

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Donnerstag, 11.03.2010

Seiten-Nummer: P00011

Foto: Falco Matte, Fotolia.com

(Foto: Falko Matte - www.fotolia.com)

.Monatliche Steuerinfos

Lesen Sie im März 2010 in den Steuerinfos:

Neues aus der Steuerpolitik

  • Gemeindefinanzreformkommission konstituiert
  • Änderungen im Energie- und Stromsteuergesetz
  • Die Finanztransaktionssteuer ist tot – es lebe die Finanzaktivitätensteuer
  • Bundestag verabschiedet EU-Richtlinien-UmsetzungsG

 

 Aktuelles Steuerrecht

  • Ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Beherbergungsleistungen
  • Übergangsregeln vom körperschaftsteuerlichen Anrechnungs- zum Halbeinkünfte-verfahren verfassungswidrig!
  • Bundesverfassungsgericht bestätigt Mindesthebesatz der Gewerbesteuer
  • Abzug von Aufgabeverlusten bei § 17 EStG – Nichtanwendungserlass des BMF
  • BMF-Schreiben zur Steuerermäßigung haushaltsnaher Beschäftigung und Handwerkerleistungen
  • Streitpunkt Lifo-Verfahren

 

Die ausführlichen Infos finden Sie in der Box "Monatliche Steuerinfos" auf der rechten Seite!

Sind Sie an der Zusendung eines monatlichen Steuer-Newsletters interessiert - senden Sie Ihre Email an wolpert@ihk-nordwestfalen.de, Kennwort Steuer-Newsletter

.Steuern - News

Anwendungsschreiben zum ermäßigten Steuersatz bei Beherbergungsleistungen ab 2010

Das BMF gibt mit dem als Anlage beigefügten Schreiben vom 5. März 2010 Hinweise sowohl zum unsatzsteuerlichen als auch lohnsteuerlichen Behandlung von Beherbergungsleistungen ab dem 1.1.2010. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Langtext.


(Foto: Dusan Zidar, www.fotolia.com)

Teilnahme an EMCS zwingend erforderlich!

Das BMF weist darauf hin, dass für Steuerlagerinhaber und berechtigte - künftig registrierte - Empfänger verbrauchsteuerpflichtiger Waren eine sofortige Anmeldung zur Teilnahme am Excise Movement and Control System (EMCS) zwingend erforderlich ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Rundschreiben.


Erdbebenkatastrophe in Haiti: Betriebsausgabenabzug, Lohnsteuer- und Beitragspflicht von Unterstützungleistungen

Das BMF hat unter dem 4.2.2010 das beiliegende Schreiben zur steuerlichen Behandlung von Unterstützungsmaßnahmen zugunsten der Opfer der Erdbeben-Katastrophe im Januar 2010 in Haiti veröffentlicht.

Danach sind Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen als Betriebsausgaben abzugsfähig, Arbeitslohnspenden von Arbeitnehmern sind lohnsteuerfrei. Sie sind jedoch beitragspflichtig. § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 SVEV begrenzt die Beitragsfreiheit auf Zuwendungen an Personen, die durch Naturkatastrophen im Inland geschädigt wurden.
Im Einzelnen behandelt das BMF-Schreiben folgende Punkte:

I. Steuerliche Behandlung von Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen
1. Zuwendung als Sponsoring-Maßnahme
2. Zuwendungen an Geschäftspartner 
3. Sonstige Zuwendungen
II.    Lohnsteuer
1. Unterstützung an Arbeitnehmer 
2. Arbeitslohnspende
III.   Spenden
Vereinfachter Zuwendungsnachweis
IV.   Spendenaktionen von gemeinnützigen Körperschaften für durch das Erdbeben geschädigte Personen
V.    Umsatzsteuer


(Foto: Bizarr, www.fotolia.com)

Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

Am 15.02.2010 veröffentlichte das BMF ein Anwendungsschreiben zu § 35a EStG. Das BMF-Schreiben setzt sich mit Anwendungsfragen und dem aktuellen Rechtsstand seit dem 01.01.2009 zur Steuerermäßigung nach dem § 35a EStG auseinander. Die letzten Änderungen durch das Konjunkturpaket I vom 21.12.2008 und das Familenleistungsgesetz vom 22.12.2008 wurden berücksichtigt.


(Foto: Yakobchuk, www.fotolia.com)

Elektronische Übermittlung der Steuerbilanzen

Nach § 5b ESTG sind Unternehmen für Wirtschaftsjahre ab dem 01.01.2011 verpflichtet, ihre Steuerbilanzen bzw. ihre steuerlichen Gewinn- und Verlustrechnungen elektronisch dem Finanzamt zu übermitteln.


Spenden für Haiti - Schnell und unbürokratisch helfen

Vereinfachtes Nachweisverfahren angekündigt

Mit Schreiben vom 21. Januar 2010 hat das Bundesministerium der Finanzen angekündigt, gemeinsam mit den Ländern kurzfristig ein deutlich vereinfachtes Nachweisverfahren für Spenden auf ein Sonderkonto u.a. an anerkannte Hilfsorganisationen zu vereinbaren.


Pflicht zur Angabe innergemeinschaftlicher sonstiger Leistungen in der zusammenfassenden Meldung ab dem 1. Januar 2010

Zur Umsetzung von Artikel 2 der Richtlinie 2008/8/EG vom 12. Februar 2008 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG bezüglich des Ortes der Dienstleistungen (ABI.EU 2008 Nr. L 44 Seite 11) in nationales Recht wurde § 18a des Umsatzsteuergesetzes durch das Jahressteuergesetz 2009 (BGBI Teil I Seite 2794 geändert.



Finanzämter sollen Kulanz zeigen

Finanzämter sollen gegenüber krisengebeutelten Unternehmern kulanter sein. Bundesfinanzminister Steinbrück bittet die Finanzminister der Bundesländer in einem Brief um eine entsprechende Anweisung.

 

Steuerbefreiung bei Heilberufen

Das BMF hat ein Anwendungsschreiben zur Steuerbefreiung für Heilberufe nach § 4 Nr. 14 UStG in der ab dem 1. Januar 2009 geltenden Fassung herausgegeben. Das BMF-Schreiben vom 26. Juni 2009 ist als pdf-Datei angefügt.

 

Steuerentwicklung in der EU

Die zusammen von Eurostat und der Europäischen Kommission herausgegebene Broschüre „Taxation Trends in the European Union (2009)“ ermöglicht einen Vergleich der unterschiedlichen Steuersysteme und -politiken der Mitgliedstaaten.

 

.Steuern

Online-Rechner

Kfz-Steuer: Berechnung in drei Schritten

Lange wurde über die Details der neuen Kraftfahrzeugsteuer diskutiert. Am 1. Juli tritt sie nun endgültig in Kraft. Mit dem Online-Rechner des Bundesfinanzministeriums können Sie ab sofort unverbindlich die Höhe der Kfz-Jahressteuer für einen Pkw mit Erstzulassung zwischen dem 1.7.2009 und dem 31.12.2011 ausrechnen. Einfach Antriebsart, Hubraum und CO2-Wert eingeben - fertig. 

Ansprechpartner

Dr. Christoph Asmacher

Dr. Christoph Asmacher

Telefon 0251 707-204

Telefax 0251 707-257

Email an <strong>Dr. Christoph Asmacher</strong>

 
Evelyn Wolpert

Evelyn Wolpert

Telefon 0251 707-229

Telefax 0251 707-387

Email an <strong>Evelyn Wolpert</strong>

 

Monatliche Steuerinfos

Die Industrie- und Handelskammern geben regelmäßig zur Monatsmitte eine Steuerinfo mit Tipps und Hintergrundinformationen für die Unternehmenspraxis heraus. Wir halten diese Informationen ein Jahr lang vor.

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