IHK Nord Westfalen

Wir machen uns stark für Ihren Erfolg

Dienstag, 22.05.2012

Seiten-Nummer: P03387

.awi Dezember 2011


(Foto: Paulus Rusyanto - www.fotolia.com)

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Veranstaltungen

IHK-Seminarübersicht Januar 2012

24. Januar 2012, Münster: Update Seminar: Was bringt das Jahr 2012? Neues für die Zoll- und Exportabwicklung

25. Januar 2012, Münster: Der betriebliche Zollbeauftragte und andere Verantwortliche im Zoll- und Exportmanagement

31. Januar 2012, Gelsenkirchen: Update Seminar: Was bringt das Jahr 2012? Neues für die Zoll- und Exportabwicklung

Seminardetails 

Die Zukunft des Maghreb-Raumes: Wohin steuert die Entwicklung in Algerien, Marokko und Tunesien? 8. Dezember 2011, Münster

Die wirtschaftliche Entwicklung der drei Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien steht im Mittelpunkt einer Maghreb-Tagung, welche die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen veranstaltet. Unter dem Motto „Wohin steuern die Maghreb-Länder Algerien, Marokko und Tunesien?“ werden die Geschäftsführer der deutschen Auslandshandelskammern in Algier, Casablanca und Tunis ihre Sicht der Dinge vortragen und die Chancen, Risiken sowie Perspektiven für deutsche Unternehmen in ihren jeweiligen Gastländern darstellen. Wer sich aus erster Hand über die Situation in den drei Maghreb-Staaten informieren möchte, ist herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Veranstaltungsdetails  

Japan | Geschäftschancen in der Präfektur Mie, 10. Januar 2012, Düsseldorf

Am 10. Januar 2012, 15:00 bis 18:00 Uhr, findet in der IHK Düsseldorf eine Informationsveranstaltung zu Geschäftschancen in Japan – Präfektur Mie statt. Erwartet wird eine Unternehmerdelegation unter Leitung des Gouverneurs Suzuki. Die Präfektur Mie ist ein Zentrum der Petrochemie sowie der Werkstofftechnik. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Kontakt: IHK Düsseldorf, Katrin Lange, Tel. 0211 3557-227, E-Mail: lange@duesseldorf.ihk.de

Russland-Konferenz: Modernisierung in Russland – Erwartungen an die Politik, Chancen für die Wirtschaft, 13. Januar 2012, Düsseldorf

Am 13. Januar 2012 organisiert das Russland Kompetenzzentrum Düsseldorf von 09:30 bis 17:00 Uhr eine Konferenz. Erwartet wird u.a. der deutsche Botschafter S. E. Ulrich Brandenburg. Ziel der Konferenz ist es, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Entwicklungen im russischen Markt und in wichtigen Schlüsselbranchen zu liefern und einen Überblick über die Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit zu geben. Das Teilnahmeentgelt beträgt für IHK-Mitglieder 220 Euro zzgl. MwSt. und für Nichtmitglieder 290 Euro zzgl. MwSt. Kontakt: Russland Kompetenzzentrum Düsseldorf, Dr. Andrea Gebauer, Tel. 0211 3557-300, E-Mail: rkd@duesseldorf.ihk.de

Greater China | Trends und Themen, 19. Januar 2012, Düsseldorf

Die IHK Düsseldorf veranstaltet am 19. Januar 2012 in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr in Zusammenarbeit mit der IHK Köln und der AHK Greater China ein Wirtschaftsforum. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die neuen Wirtschaftsziele der chinesischen Regierung und die damit verbundenen Konsequenzen für deutsche Unternehmen hinsichtlich Handel und Investition. Neue Branchen und Standorte und die Möglichkeit der Fakturierung in RMB werden ebenso besprochen wie aktuelle Herausforderungen im Chinageschäft. Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Kontakt: IHK Düsseldorf, Katrin Lange, Tel. 0211 3557-227, E-Mail: lange@duesseldorf.ihk.de   

Unternehmerreisen weltweit

GEFA und DIHK planen 36 Unternehmerreisen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft in 2012

In Abstimmung mit der Wirtschaft haben die German Export Association für Food and Agriproducts GEFA und der DIHK dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) einen Programmvorschlag zu Unternehmerreisen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft für 2012 unterbreitet. In Absprache mit den Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) sollen AHK-Markterkundungs- und AHK-Geschäftsreisen sowie Kontaktbörsen weltweit durchgeführt werden. Ende dieses Jahres werden die fachlichen und organisatorischen Vorbereitungen von den GEFA-Exportorganisationen und den zuständigen AHKs getroffen. Details   

Unternehmerreise „NRW goes to India“ 1. bis 9. Februar 2012

Die indische Wirtschaft wächst weiterhin mit auf hohem Niveau und eröffnet damit vielfältige Geschäftschancen für deutsche Firmen in allen Branchen. NRW.International veranstaltet gemeinsam mit der IHK Düsseldorf und mit Unterstützung durch das NRW-Wirtschaftsministerium vom 1. bis 9. Februar 2012 eine Unternehmerreise nach Indien unter dem Titel „NRW goes to India“. Gemeinsamer Auftakt der Reise ist Delhi, anschließend alternative Weiterreise nach Chennai, Bangalore oder Pune mit gemeinsamem Abschluss in Mumbai. Anmeldeschluss ist der 9. Dezember 2011. Reisedetails   

Unternehmerreise nach Ghana und Nigeria, 11. bis 17. März 2012

Afrikas Vorzeige-Demokratie Ghana und das 150-Millionen-Einwohnerland Nigeria gehören zu den attraktivsten Wirtschaftspartnern auf dem afrikanischen Kontinent. Weltweit zählen die beiden Länder zudem mit für 2011 prognostizierten Wachstumsraten von 13 % (Ghana) bzw. 8 % (Nigeria) zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Nicht nur angesichts ehrgeiziger staatlicher Investitionsvorhaben und Diversifizierungspläne ergeben sich in Ghana und Nigeria in vielen Branchen sehr gute Chancen für deutsche Unternehmen. Vor diesem Hintergrund organisiert die IHK Mittlerer Niederrhein im Rahmen des Unternehmerreiseprogramms von NRW.International eine mittelstandsorientierte Unternehmerreise nach Ghana und Nigeria. Stationen der Reise sind die zwei bedeutenden Wirtschaftsstandorte Accra und Lagos. Neben der Besichtigung von erfolgreichen deutschen, ghanaischen und nigerianischen Unternehmen, dem Gedankenaustausch mit dem Deutschen Botschafter in Ghana, Fachvorträgen, sowie organisierten Kooperationsgesprächen steht der wiederholte Erfahrungsaustausch mit Unternehmern und Marktexperten im Vordergrund der Reise. www.krefeld.ihk.de, Dokumenten-Nr.: v2714

(Foto: Andreas P. - www.fotolia.com)

Ländernotizen

Argentinien: Neue Marktchancen

Schon heute exportiert die Europäische Union jährlich Waren im Wert von rund 7 Mrd. Euro nach Argentinien. Doch die Beziehungen könnten sich mit dem geplanten Assoziierungsabkommen des Wirtschaftsverbundes Mercosur noch vertiefen. Bisher liefern die Europäer vor allem Industrieprodukte und beziehen im Gegenzug Rohstoffe aus Argentinien. Doch das südamerikanische Land möchte die industrielle Basis ausbauen und benötigt dafür geeignete Partner. Das eröffnet neue Kooperationschancen. Ixpos-Homepage

Brasilien muss zügig Infrastruktur ausbauen

Im Jahr 2011 sind die brasilianischen Ausgaben für Infrastrukturprojekte gegenüber dem Vorjahr um 21% gestiegen. Getragen wird das Wachstum vor allem von der regen Bautätigkeit für die Fußball-WM, die Olympischen Spiele und den Tourismus. Andererseits bestehen im Transportsektor (Straßennetz, See- und Flughäfen) sowie im Gesundheitswesen noch erhebliche Defizite. Ixpos-Homepage

VR China: Fördertechniknachfrage boomt

Der chinesische Markt für Hebe- und Fördertechnik zeigt sich weiter äußerst dynamisch. Sämtliche Abnehmerbranchen wie der Bausektor oder die Logistik befinden sich im Aufwind, so dass der Bedarf mit hohen Zuwachsraten glänzen kann. Da sich die Nachfrage ins Hinterland verlagert, ziehen manche Hersteller nach und produzieren nun auch in Inlandsprovinzen. Deutsche Lieferanten konnten sich in den ersten neun Monaten 2011über ein kräftiges Absatzplus freuen. Gtai-Homepage

Großbritannien: Kreditvergabe und Zahlungsmoral

Im Geschäftsverkehr mit britischen Firmen kommt es bei Zahlungsverkehr und Exportfinanzierung im Allgemeinen nicht zu größeren Problemen. Allerdings hat die Wirtschaftskrise zu einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen geführt. Die Zahlungsmoral ist ordentlich. Die Bonitätsprüfung erfolgt auf hohem internationalen Standard. Beim Inkasso sind Verzugszinsen in der Praxis kaum durchsetzbar. Factoring stellt ein weit verbreitetes Finanzierungsinstrument dar. Gtai-Homepage

Guinea-Bissau: Cargo Tracking Note Pflicht

Bei Wareneinfuhren und –ausfuhren, die auf dem Seeweg durchgeführt werden, ist eine elektronische Cargo Tracking Note CTN (portugiesisch: Boletim de Acompanhamento Das Cargas - BAC) vorgeschrieben.  Für jeden Frachtbrief (Bill of Lading) ist eine CTN erforderlich. Innerhalb von fünf Tagen nach Verlassen des Verladehafens muss der zur Erstellung der CTN benötigte Datensatz elektronisch übermittelt werden. Zuständig ist der Spediteur/Verlader. Die Kosten für eine CTN betragen 50,- Euro je Lieferung aus Europa oder Afrika / aus allen anderen Gebieten 100,- Euro, zuzüglich der Tarife je nach Art der Ladung. Fehlt die CTN wird ein Bußgeld erhoben. Ansprechpartner für das Verfahren ist das belgische Unternehmen Antaser. Kontakt: Antaser Afrique BVBA, Duboisstraat 46, B - 2060 Antwerpen, Tel. + 32 3-8270700, ctnbissau@antaser.com, http://antaser.com

Indonesien: Steigender Futtermitteleinsatz lockt Investoren

Indonesiens Markt für Futtermittel bietet günstige Absatzperspektiven. Die Produzenten bauen angesichts der stetig steigenden Nachfrage ihre Kapazitäten laufend aus. Vor allem die Geflügelbranche hat einen stark wachsenden Bedarf an Futtermitteln. Auch ausländische Investoren werden von dem Wachstumspotenzial angelockt. Im Zusammenhang mit den Investitionen der Futtermittelproduzenten entsteht Bedarf an Maschinen und Anlagen, die teilweise importiert werden müssen. Gtai-Homepage

Israel: Gute Noten für Umweltschutz

Die OECD lobt Israels Erfolge beim Umweltschutz in den vergangenen zwei Jahren. Schwerpunkte sind die Reduzierung der Luftverschmutzung in der Haifa-Region durch die Nutzung von Gas als Energiequelle, die Förderung erneuerbarer und nachhaltiger Energien sowie die Säuberung verschmutzter Flüsse. Quelle: AHK)

Marokko: Neue Freihandelszonen geplant

Der große Erfolg der Freihandelszone Tanger soll nun auch in Fes weitergeführt werden. Die Entscheidung der marokkanischen Regierung für eine neue Freihandelszone ist sicherlich insbesondere auf den Erfolg der Freihandelszone Tangers zurückzuführen. Innerhalb von einigen Jahren hat sie zur Gewinnung wichtiger ausländischer Investoren beigetragen. Nicht nur die Nähe Marokkos zur EU, für die Marokko ein wichtiger Partner ist, sondern auch die Anstrengungen des Landes in Hafeninfrastruktur, Schienen und Straßen zu investieren, wirkt sich positiv auf Exporte aus. Das Beispiel TangerMed, eines der größten Container-Häfen im Mittelmeer, beweist dies. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) begrüßt die Entscheidung Marokkos auf diesem Gebiet, insbesondere da das Land mit mehr als  hundert Freihandelszonen in der MENA-Region um Investitionen konkurriert.

Mexiko: Wohnungsbau wächst wieder

In Mexikos Wohnungsbau stehen die Zeichen auf Wachstum. Hierbei spielt vor allem die Reaktivierung der Kreditfinanzierung für den Bau und Erwerb neuer Wohnungen eine wichtige Rolle. Im ersten Halbjahr 2011 vergaben die Privatbanken wieder deutlich mehr Hypothekenkredite als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für das Jahr 2012 plant die Regierung den Wohnungsbau durch stärkere Investitionen weiter zu stimulieren. Auf lange Sicht sind die Perspektiven positiv. Der Mangel an Wohnungen ist groß. Gtai-Homepage

Mexiko: Anpassung der Vorschriften für Holzverpackungen

Die mexikanische Umweltbehörde (Secretaria de Medio Ambiente y Recursos Naturales) hat im Gesetzblatt vom 18.10.2011 Pläne für Anpassungen der Vorschriften zur Behandlung von Holzverpackungen bekanntgegeben. Die in Mexiko derzeit geltenden Vorschriften sollen an eine im Jahr 2009 revidierte und modifizierte Fassung der Vorgaben der International Plant Protection Convention (IPPC) für kommerziell genutzte Holzverpackungen angeglichen werden. Die Anpassungen betreffen in erster Linie Änderungen des Zeit-Temperaturplans bei der Behandlung von Holzverpackungen mit Methylbromid. Der Zeitraum der Behandlung mit Methylbromid muss künftig mindestens 24 Stunden, die Temperatur des Holzes und der Umgebung (surrounding atmosphere) muss dabei mindestens 10 Grad Celsius betragen. Weitere Anpassungen sollen bei Art und Dauerhaftigkeit der Markierung für kommerziell genutzte Holzverpackungen vorgenommen werden. Der Text des Entwurfes der Umweltbehörde ist mit einer Abbildung der künftig vorgegebenen Markierung veröffentlicht. Details     Übersicht der von der IPPC vorgegebenen phytosanitären Standards

Österreich: Dienstleistungsgesetz erlassen

Verwaltungsvereinfachung, aber auch neue Informationspflichten für Dienstleister in Österreich bringt das neue österreichische Dienstleistungsgesetz. Das mit „DLG“ abgekürzte Gesetz hat das österreichische Bundesgesetzblatt am 21.11.2011 bekanntgemacht. Das Gesetz, dessen Langtitel „Bundesgesetz über die Erbringung von Dienstleistungen“ lautet und das der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (Richtlinie 2006/123/EG) dient, ist am 22.11.2011 in Kraft getreten. Gtai-Homepage

Polen: Privater Medizinsektor sucht Kapitalgeber

Das polnische Gesundheitswesen baut seine Kapazitäten aus. Der Privatsektor sucht Finanzinvestoren bzw. emittiert Aktien, um seine Vorhaben verwirklichen zu können. Betroffen sind nicht nur zehn regionale Medizingesellschaften, sondern auch größere Einheiten wie die Kette Nowy Szpital, das Scanmed-Hospital in Krakow (Krakau) und die Allenor-Herzkliniken. Enel-Med will ein Krankenhaus in Warschau bauen. Auch die Stadt selbst plant ein großes Süd-Hospital und erweitert ein Kinderkrankenhaus. Gtai-Homepage

Russland: Deutsch-russischer Handel steuert auf Rekord zu

Die Mitgliedsunternehmen der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland gehen mehrheitlich davon aus, dass 2011 ein gutes Geschäftsjahr für sie wird. Gleichzeitig zeichnet sich ein neuer Spitzenwert im deutsch-russischen Handel ab. Bei der aktuellen Umfrage der AHK Russland zum Geschäftsklima gaben Ende Oktober mehr als 60 Prozent der Betriebe an, 2011 einen guten oder sehr guten Umsatz zu erwarten. Über 90 Prozent konnten ihren Umsatz im ersten Halbjahr steigern, 30 Prozent sogar mehr als verdoppeln. Für die kommenden zwei Jahre erwarten knapp 45 Prozent der Befragten weiterhin eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Ixpos-Homepage  

Russland: Beim Hotelbau in Sotschi sind deutsche Erfahrungen gefragt

Russland richtet die Olympischen Winterspiele 2014 aus. Kurz darauf folgt die Fußball-WM 2018. Für deutsche Bauplaner und Bauzulieferer bieten sich bei der Errichtung der Sportstätten, Hotels, Einkaufszentren, Restaurants und Freizeiteinrichtungen gute Geschäftschancen - wenn sie die Besonderheiten des russischen Marktes beachten. Produkte, die für den deutschen Markt hergestellt wurden, müssen für die Verwendung in Russland oft modifiziert werden. Das gilt für die Entwurfsplanung von Bauten, aber auch für Brandschutz- oder Reinigungstechnik. Gtai-Homepage

Russland: Einfuhrstopp von lebenden Schweinen aus Deutschland angekündigt

Der Chef der russischen Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor, Sergej Dankwert, hat nach Angabe der Nachrichtenagentur Ria Nowosti einen Einfuhrstopp von lebenden Schweinen aus Deutschland zum 15.11.2011 angekündigt. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund, dass Deutschland getroffene Vereinbarungen zum Antibiotika-Einsatz nicht erfüllt hat. Nach Aussage von Dankwert halten deutsche Produzenten die vereinbarten Fristen, dass Schweine 30 Tage vor ihrer Versendung nach Russland keine Antibiotika mehr erhalten, nicht ein. Da Tieren noch eine Woche vor der Einfuhr ein Antibiotikum verabreicht worden war, konnte die Schlachtung in Russland erst einen Monat nach der Einfuhr erfolgen. Eine offizielle Bestätigung des angekündigten Einfuhrstopps steht noch aus. (Quelle: gtai)

Saudi-Arabien: Schrittweise Einführung eines Importverbots für 127 Volt Geräte

Die World Trade Organization hat Pläne des Königreichs Saudi-Arabien zur schrittweisen Einführung eines Importverbots für Geräte, welche mit 127 Volt bzw. weniger Netzspannung betrieben werden, bekannt gegeben. In saudi-arabischen Haushalten befinden sich derzeit sowohl Steckdosen mit einer Netzspannung von 127 Volt als auch solche mit 220 Volt. Um Brandentwicklung in Folge eines Anschließens von 127 Volt Geräten an eine 220 Volt Netzspannung zu vermeiden,  wird ab dem 21. Mai 2012 zunächst der Import aller Geräte mit einer Netzspannung von weniger als 127 Volt verboten. Fünf Jahre später erfolgt schließlich das Importverbot für alle Geräte mit einer Netzspannung von weniger als 220 Volt. Ersatzteile für 127 Volt Geräte dürfen jedoch noch 15 Jahre lang eingeführt werden. Hintergrund des Importverbotes ist die beschlossene Umstellung der saudi-arabischen Stromversorgung von 127/220 Volt hin zum internationalen Standard von 230/400 Volt. (Quelle: gtai)

Saudi-Arabien: Weitere Schritte zur Reduzierung des Anteils ausländischer Arbeitnehmer

Das saudische Arbeitsministerium hat weitere Schritte in seinen Bemühungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für die einheimische Bevölkerung angekündigt. Derzeit beträgt der Anteil ausländischer Arbeitskräfte, die sich längerfristig in Saudi-Arabien aufhalten (also nicht lediglich projektbezogene Arbeiter), 31%. Dieser Anteil soll in den kommenden Jahren auf 20% reduziert werden. Bei derzeitigem Stand würde dies bedeuten, dass bis zu 3 Millionen ausländische Arbeiter Saudi-Arabien in den nächsten Jahren verlassen müssen. Zwar scheint es bisher noch keine konkreten Maßnahmen zu geben, mit deren Erlass ist aber zu rechnen. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass hiervon auch qualifizierte Arbeitskräfte betroffen sein werden, da es erklärtes Ziel der saudischen Regierung ist gerade im Bereich der höher qualifizierten Arbeitsplätze einen höheren einheimischen Anteil zu erreichen. Derweil verschärfte das Arbeitsministerium seine Kontrollen zur Einhaltung der Nitaqat-Bestimmungen mit rund 1.000 zusätzlichen Kontrolleuren. Bereits seit dem 10. September sind Inspektoren im Einsatz. Unternehmen, welche nicht den erforderlichen Anteil einheimischer Arbeitskräfte aufweisen, haben zunächst noch eine Schonfrist von 6-9 Monaten, müssen danach aber mit Sanktionen rechnen. (Quelle: gtai)

Türkei: Wichtiger Wachstumsmarkt

Die Türkei hat im vergangenen Jahrzehnt eine beeindruckende Wirtschaftsentwicklung vollzogen. So bescheinigte jüngst der neue Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission der Türkei eine funktionierende Marktwirtschaft. Zusätzlich gewinnt die Türkei durch ihre strategische Lage zunehmend an Bedeutung. Die Türkei steht auf der Weltrangliste der größten Volkswirtschaften auf Platz 16. Ixpos-Homepage

Turkmenistan: Wasserwirtschaft benötigt Investitionen

Der Markt für Umwelttechnik im rohstoffreichen Wüstenstaat Turkmenistan wird vor allem von der Nachfrage nach ökologischen Ausrüstungen für die Öl- und Gaswirtschaft sowie die Wasserwirtschaft geprägt. Gerade die umfassende Modernisierung und Erneuerung der Bewässerungsanlagen gilt Marktkennern zufolge als einer der attraktivsten Bereiche für Investitionen und ausländische Zulieferungen. Hinzu kommen Projekte zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung und zum Bau von Abwasseranlagen. Gtai-Homepage

Turkmenistan: Maschinenimporte notwendig

Es gibt in Turkmenistan etwa 50 Betriebe des Maschinenbaus, der Metallverarbeitung und der Elektroindustrie. Sie produzieren technisch wenig anspruchsvolle Erzeugnisse. Seinen Ausrüstungsbedarf muss das Land fast vollständig importieren. Der Großteil der Einfuhren entfällt auf Technik für die Öl- und Gaswirtschaft, die Landwirtschaft und die Textilindustrie. Ein weiterer wichtiger Abnehmer ist die Bau- und Baustoffbranche, in der bis 2016 mehrere nennenswerte Projekte anstehen. Gtai-Homepage

USA: Markt für Werkzeugmaschinen wächst 2012

Die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen und elektrischen Handwerkzeugen wird in den USA 2012 aller Voraussicht nach steigen. Getrieben wird die Nachfrage vor allem vom Modernisierungs- und Umrüstungsbedarf der Kfz-Zulieferindustrie, von der expandierenden Erdgas- und Erdölförderung und teilweise auch von spezialisierten Maschinenhändlern und Baumärkten. Die Wachstumsaussichten für diese Maschinenart liegen sogar leicht über dem Durchschnitt der Gesamtindustrie. Gtai-Homepage

Vereinigte Arabische Emirate: Weitreichende Änderungen für Dubai Free Zone Companies

In Dubai ist eine Regelung in Kraft getreten, welche es in den Freihandelszonen ansässigen Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, auch in Dubai selbst tätig zu werden. Jedoch wird das Gesetz erst dann wirklich seine Kraft entfalten können, wenn seine Ausführungsbestimmungen erlassen wurden. Selbige sollen die Voraussetzungen näher bestimmen und dürften vor allem eine Beschränkung auf bestimmte Branchen beinhalten und Kontrollmechanismen festlegen. Grundsätzlich galt bislang für die Vereinigten Arabischen Emirate, dass für ein Unternehmen, welches in Dubai tätig werden will, eine emiratische Mehrheitsbeteiligung erforderlich ist. Als Alternative blieb nur die Gründung einer unselbständigen Zweigstelle. Zwar galt die Voraussetzung einer einheimischen Mindestbeteiligung nicht für Unternehmen, die sich in einer der Freihandelszonen etabliert hatten, die Freihandelszonen galten jedoch nicht als Inland, so dass für diese Gesellschaften die gleichen Beschränkungen wie für sonstige ausländische Gesellschaften galten. Die neuen Regelungen könnten nun indirekt die Gründung von mehrheitlich ausländisch kontrollierten Unternehmen auf dem dubaiischen Markt möglich machen. Problematische Nebenabreden, wie sie zum Teil bislang üblich waren, wären dann wohl nicht mehr nötig. Das Dubai Department of Economic Development ist derzeit dabei die Einzelheiten mit den Freihandelszonen zu verhandeln. Bislang sind aber noch keine Details bekannt.

Vereinigte Arabische Emirate: Fraunhofer Masdar-Fassaden-Testzentrum

Nach zweijährigen Verhandlungen haben sich Masdar, eine Tochter der staatlichen VAE-Entwicklungsgesellschaft Mubadala, und die deutsche Fraunhofer-Gesellschaft dem Vernehmen nach auf den Bau eines mehrere Millionen Euro teuren Fassaden-Testzentrums geeinigt. Dort werden unter anderem Baustoffe zur Häuserverkleidung auf ihre Isolierfähigkeit untersucht. Aus deutscher Sicht ist dies erstmals seit langer Zeit eine positive Nachricht von der "CO2-neutralen Wissenschaftsstadt", deren konzeptionelle Schwächen aber fortbestehen. Gtai-Homepage 

(Foto: Palindra - www.fotolia.com)

Zölle und Verfahrensfragen

Warennummer 2011/ 2012 für den Außenhandel

Waren werden im Außenhandel nach ihrer Beschaffenheit klassifiziert - Warennummer bzw. Zolltarifnummer. Diese ist Basis zu Ermittlung von Zollabgaben bei der Einfuhr sowie Ein- und Ausfuhrbeschränkungen. Wie in jedem Jahr hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden eine Übersicht der ab 2012 geltenden Nummern sowie ein Gegenüberstellung der Änderungen 2011/2012 veröffentlicht. Gegenüberstellung 2011/2012   Gesamtübersicht Warennummern 2012

Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 aus Marokko

Nach einer Mitteilung der Europäischen Kommission stellen die Zollbehörden in Marokko Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 aus, die nicht mit den erforderlichen drucktechnischen Sicherheitsmerkmalen übereinstimmen. Die Europäische Kommission hat einer vorübergehenden Verwendung dieser Ursprungszeugnisse bis zum 31. Dezember 2011 zugestimmt. http://www.zoll.de

(Foto: Thomas von Stetten - www.fotolia.com)

Messen und Ausstellungen

Geplante Gemeinschaftsbeteiligungen im Rahmen des NRW-Kleingruppenförderprogramms

Das Programm des Landes NRW zur Förderung von Kleingruppen auf Auslandsmessen unterstützt Unternehmen, die sich in einer Kleingruppe mit mindestens drei beteiligten Unternehmen auf Auslandsmessen präsentieren möchten, durch Förderung der Messekosten. Eine Liste der geplanten Gemeinschaftsbeteiligungen im Rahmen des NRW-Kleingruppenförderprogramms 2011 ist veröffentlicht. Geplante Gemeinschaftsbeteiligungen

Deutscher Gemeinschaftsstand auf der EGÉTICA –EXPOENERGÉTICA in Valencia, Spanien, 29. Februar bis 02. März 2012

Bereits seit Jahren rücken die Bedeutung des Klimaschutzes und die damit einhergehende saubere Erzeugung von Energie und die Notwendigkeit von Energieeinsparungen in den Fokus der spanischen Regierung, der Autonomen Regionen und der spanischen Bevölkerung. Damit einhergehend sind in Spanien Gesetze, Verordnungen sowie Förderprogrammen geschaffen worden, die den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz in Gebäuden und im Transportwesen entscheidend vorantreiben. Diese Sektoren weisen ein großes Wachstumspotential nicht nur für nationale, sondern auch für deutsche Unternehmen auf. Die Deutsche Handelskammer für Spanien organisiert in Zusammenarbeit mit der Messegesellschaft Valencia vom 29. Februar bis 02. März 2012 einen Gruppenstand für deutsche Unternehmen auf der Messe EGÉTICA –EXPOENERGÉTICA. Anmeldeschluss ist der 12. Dezember 2011. Messedetails  

AUMA veröffentlicht Auslandsmesseprogramm 2012

Termine und Kontaktdaten für die Auslandsmessebeteiligungen des Bundes enthält die Broschüre "Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik Deutschland und der Bundesländer 2012", die der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt herausgegeben hat. Der AUMA ist Mitveranstalter der Gemeinschaftsbeteiligungen, auf denen sich deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen präsentieren können. Ixpos-Homepage

(Foto: Donald Joski - www.fotolia.com)

Aktuelle Veröffentlichungen

Investitionsführer Australien 2011/2012 erschienen

Die Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer hat eine Neuauflage des Investitionsführers Australien herausgegeben. Der aktualisierte Investitionsführer verschafft Unternehmern einen Überblick über die derzeitige Situation Australiens unter Berücksichtigung politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte. Ixpos-Homepage

Wirtschaftswissen kompakt: "Handelsweg Neuseeland"

Einen Blick auf die Potenziale Neuseelands eröffnet die Deutsche Auslandshandelshandelskammer (AHK) des Landes mit ihrer aktuellen Publikation "Handelsweg Neuseeland". Auf knapp 100 Seiten haben die Autoren zunächst allgemeine Informationen über Neuseeland zusammengestellt,  beispielsweise über politische Verhältnisse, Klima und Landschaft sowie die Bevölkerung des Landes. Thema sind auch die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige, von Kurzvisa für Ferienarbeitsprogramme bis hin zu "Long Term Business Visa". Ixpos-Homepage

Steuerrechtsänderungen der EU-Mitgliedstaaten

Die EU-Kommission hat eine rechtsvergleichende Studie vorgelegt, die unter dem Titel „Steuerreformen in den EU-Mitgliedstaaten 2011“ einen Einblick in die jüngsten Aktivitäten der nationalen Gesetzgeber in Sachen Steuerrecht gewährt. Besonders hervorzuheben sind aus der Vielzahl der Informationen der 139-seitigen englischsprachigen Broschüre die Übersichten und Übersichtstabellen, beispielsweise zu: Steuerrechtsänderungen der Jahre 2010 und 2011 (Seiten 32-36); ermäßigten Körperschaftsteuersätzen für KMU (Seite 104) oder auch Energiesteuersätzen (Seite 136). Die Broschüre ist als PDF-Datei auf der Internetseite der EU-Kommission abrufbar. EU-Homepage

Quellen

u.a. Germany Trade and Invest (gtai), Berlin/Bonn; Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin, Auslandshandelskammern (AHKs)


Die IHK Nord Westfalen hat die vorgenannten Informationen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, kann allerdings keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Impressum

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
Postfach 40 24 | 48022 Münster
Sentmaringer Weg 61 | 48151 Münster
www.ihk-nordwestfalen.de

Redaktion und Inhalt:

Franz-Josef Drees | Tanja Glaß
Telefon 0251 707-285
Telefax 0251 707-387
glass@ihk-nordwestfalen.de

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