IHK Nord Westfalen

Wir machen uns stark für Ihren Erfolg

Freitag, 24.05.2013

Seiten-Nummer: P03499

.awi April 2012


(Foto: Paulus Rusyanto - www.fotolia.com)

Internetadressen des Monats

http://www.ausfuhrkontrolle.info

Die Basis für Informationen im Außenhandel rund um die Frage "Darf ich exportieren oder nicht?"

Veranstaltungen

IHK-Seminarübersicht Mai / Juni 2012

3. Mai 2012, Münster: Zahlungsbedingungen und finanzielle Abwicklung von Exportaufträgen

8. Mai 2012, Münster: Dokumenten-Akkreditive und die Erstellung akkreditivgerechter Dokumente nach ERA 600

9. Mai 2012, Münster: Exportabwicklung für Fortgeschrittene: Rechts-/ Verfahrensbereich. Liefer- u. Zahlungskonditionen b. Export, Absicherung, Verträge

16. Mai 2012, Münster: Praktische Abwicklung internationaler Importgeschäfte - Einfuhrrecht, Zoll, Tarifierung, Vertragsgestaltung

23. Mai 2012, Münster: Internationales Vertragsrecht: das Wichtigste für Nichtjuristen Schwerpunkt Kaufverträge mit Formulierungshilfen deutsch/englisch

4. Juni 2012, Münster: Der betriebliche Zollbeauftragte und andere Verantwortliche im Zoll- und Exportmanagement

14. Juni 2012, Münster: Workshop: Warenursprung / Präferenzen / Neuerungen / Auswirkungen (Vorkenntnisse werden erwartet)

Seminar-Übersichten und Details 

Geschäftspraxis Russland: Risikomanagement im Russlandgeschäft, 16.April 2012, Düsseldorf

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern eine aktuelle Bestandsaufnahme der häufigsten Risiko- und Problemfelder bei der Markterschließung in Russland und gibt Handlungsempfehlungen, wie diese zu vermeiden sind. Das Teilnahmeentgelt beträgt für IHK-Mitglieder 220 Euro zzgl. MwSt. und für Nichtmitglieder 290 Euro zzgl. MwSt. Veranstaltungsdetails

Round Table Australien und Neuseeland, 23. April 2012, Düsseldorf

Die IHK Düsseldorf lädt zu einem „Round Table Australien und Neuseeland“ ein. Schwerpunkte der Veranstaltung sind die Marktchancen und –risiken, Alltags- und Geschäftskultur, rechtliche Rahmenbedingungen und unternehmerische Erfahrungen in Australien und Neuseeland. Anschließend besteht für Teilnehmer die Möglichkeit zu Einzelgesprächen bei einem Imbiss. Das Teilnahmeentgelt beträgt 60,00 Euro (zzgl. MwSt.) pro Person für IHK-Mitglieder und 80,00 Euro (zzgl. MwSt.) pro Person für Nicht-IHK-Mitglieder. Veranstaltungsdetails

Interkulturelle Kompetenz im Auslandsgeschäft, 24. April 2012, Gelsenkirchen

Tipps und Tricks für die Geschäftsreisen, Vertragsverhandlungen im Ausland oder das nächste Telefongespräch werden im Rahmen der Vortragsveranstaltung „Interkulturelle Kompetenz im Auslandsgeschäft“ vermittelt. Unter anderem geht es darum, welche kulturellen sowie wirtschaftlichen Besonderheiten in Russland, Indien und China beachtet werden müssen. Kontakt: Sparkasse Gelsenkirchen, Markus Fischer, Tel: 0209 161-2975. Anmeldungen bitte per Fax unter 0209 161-2954 oder unter M.Fischer@sparkasse-ge.de

Unternehmerforum Bulgarien, 24. April 2012, Duisburg

Die halbtägige Veranstaltung bietet aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Lage in Bulgarien, zu den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und über private und öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten im Bulgariengeschäft. Vorträge über die logistischen Herausforderungen und zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von bulgarischen Arbeitnehmern in Deutschland runden die Veranstaltung ab. Das Teilnahmeentgelt beträgt 90 Euro pro Person, Anmeldeschluss ist der 16. April 2012. Kontakt: Niederrheinische IHK, Viviane Wamers, Tel: 0203 2821 347, wamers@niederrhein.ihk.de  

Deutsch-Französisches B-to-B-Treffen im Bereich Schönheit und Gesundheit, 25. April 2012, Düsseldorf

Am 25. April 2012 organsiert Ubifrance, die Wirtschaftsabteilung des Französischen Generalkonsulats gemeinsam mit der IHK Düsseldorf ganztägig eine Kooperationsbörse mit französischen Anbietern von Kosmetik und Drogerieartikeln. Es besteht Gesprächsmöglichkeit mit 22 französischen Anbietern, u.a. von Hauptpflegeprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und Düften. Veranstaltungsdetails

Beratungstag Kanada – Markteinstiegschancen nach Nordamerika, 14.-16. Mai 2012, Hagen

Die SIHK zu Hagen bietet als Schwerpunktkammer für Kanada in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Kanadischen Handelskammer (AHK) etwa zweistündige Inhouseberatungen in den Unternehmen an. AHK-Geschäftsführer Thomas Beck steht für individuell terminierte Einzelgespräche zur Verfügung. Für deutsche mittelständische Unternehmen stellt Kanada gute Geschäftschancen und einen relativ leichten Markteintritt in Aussicht. Kanada bietet mit über 32 Millionen Konsumenten und optimalem Zugang zum NAFTA-Raum mit mehr als 435 Millionen Verbrauchern einen viel versprechenden Absatzmarkt. Das demnächst erwartete Freihandelsabkommen der EU mit Kanada wird der Zusammenarbeit noch einen weiteren Schub geben. Kontakt: Tobias Prinz, Tel: 02331 390-224, prinz@hagen.ihk.de

Wirtschaftstag ASEAN, 24. Mai 2012, Düsseldorf

Die IHK Düsseldorf veranstaltet in Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandshandelskammern Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam am 24. Mai 2012, 14:30 bis 17:30 Uhr, in Düsseldorf den „Wirtschaftstag ASEAN“. Vertreter der Auslandshandelskammern informieren über die wirtschaftliche Lage und die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft in Südostasien. Das Teilnahmeentgelt beträgt 80,00 Euro für IHK-Mitglieder und 100,00 Euro für Nicht-IHK-Mitglieder (zzgl. MwSt). Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2012. Veranstaltungsdetails

"Go Central Europe"- Terminierte Einzelgespräche für einen erfolgreichen Markteinstieg, 31. Mai 2012 Hagen und 01. Juni 2012 Aachen

Die IHK Aachen bietet mit Unterstützung der IHKs in NRW den Unternehmen am 31.05.2012 in der IHK zu Hagen und am 01.06.2012 in der IHK Aachen regionale Informations- und Beratungstage zu den zentraleuropäischen Märkten. Kompetente Gesprächspartner der Auslandshandelskammern stehen den Unternehmen mit individueller Beratung zum Aufbau und zur Stärkung der Marktpräsenz in den Ländern Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn zur Verfügung. Zu den Angeboten der AHKs gehören Absatzberatungen, Analysen von Vertriebsstrukturen, die Organisation von Präsentationen und Geschäftsterminen, Rechtsauskünfte und Unterstützung bei der Vertragsgestaltung. Das Teilnahmeentgelt beträgt 125 Euro. Kontakt: IHK Aachen, Claudia Masbach Tel. 0241 4460-296, claudia.masbach@aachen.ihk.de

2. Deutsch-Mexikanische Business Summit - Save the date! 3.-5. Juni 2012, Köln

Der 2. Deutsch- Mexikanische Business Summit findet auf Initiative der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG sowie der mexikanischen Wirtschaftsförderung ProMéxico statt. Die Veranstaltung richtet sich in diesem Jahr insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland und Mexiko. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Ausbau und Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder in einer globalisierten Welt unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und den Herausforderungen des Klimawandels. Kontakt: ProMéxico, Tel: 069 972-6980, germany@promexico.gob.mx 

7. IHK-Außenwirtschaftstag NRW, 13. September 2012, Dortmund

Unter dem Motto „Weltweiser: Wege zum internationalen Erfolg“ zeigen die IHKs in Nordrhein-Westfalen Chancen und Perspektiven für die heimische Wirtschaft im Auslandsgeschäft auf. Der „7. IHK-Außenwirtschaftstag NRW“ richtet sich insbesondere an klein- und mittelständische Unternehmen. „Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft an Rhein, Ruhr und Weser. Wir möchten diese Firmen dabei noch mehr unterstützen, ihre Chancen im internationalen Geschäft besser und risikoloser wahrnehmen zu können“, betont Udo Dolezych, Präsident der IHK zu Dortmund, die den NRW-Außenwirtschaftstag 2012 ausrichtet. „Die Welt wird zu Gast in Nordrhein-Westfalen sein.“ Das weltumspannende Netz aus IHKs und den über 80 deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) gilt im internationalen Vergleich als einzigartig. Mehr als 40 Vertreter der AHKs werden in Dortmund den Unternehmen Rede und Antwort stehen. http://www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de

Unternehmerreisen

Marktsondierungsreise Irland, 18.-20. Juni 2012

In Irland können deutsche Firmen lohnende Geschäftsmöglichkeiten entdecken. Die Marktsondierungsreise der IHK Nord Westfalen erkundet Bedarf und Einstiegsmöglichkeiten in den Bereichen Umwelttechnologien, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteltechnik. Reisedetails

(Foto: Niceshot - www.fotolia.com)

Allgemeine Informationen

Jahresbericht Außenwirtschaft 2011: NRW-Unternehmen erzielen neuen Exportrekord

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im Jahr 2011 einen neuen Exportrekord aufgestellt: Das Außenhandelsvolumen in NRW ist von 162,1 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf knapp 176,2 Milliarden Euro in 2011 gestiegen, teilte Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK NRW Mitte März bei der Präsentation des „NRW-Jahresberichts Außenwirtschaft 2011“ in Düsseldorf mit. Nordrhein-Westfalen ist nach seinen Worten das exportstärkste Bundesland. Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen sind weltweit gefragt. „Auch im Jahr 2011 konnte unsere Wirtschaft die Position NRWs als Export-Bundesland Nummer 1 behaupten und liegt vor Baden-Württemberg und Bayern“, betont Mittelstädt. Jahresbericht 2011  

E-Trade-Center jetzt neu bei IXPOS

Die seit zehn Jahren im Internet bestehende und beliebte Börse für internationale Geschäftskontakte ist jetzt in das Außenwirtschaftsportal IXPOS integriert worden. Darunter können wie bisher Geschäftswünsche veröffentlicht werden bzw. nach möglichen Geschäftspartnern recherchiert werden. Neu ist, dass dafür eine kostenlose Registrierung unter der Rubrik „Export Community“ notwendig ist. Export Community

Deutsche Auslandsinvestitionen stützen Heimatmarkt  - DIHK stellt aktuelle Umfrageergebnisse vor

Die Investitionstätigkeit deutscher Industriebetriebe im Ausland stabilisiert sich auf hohem Niveau und umfasst immer mehr Weltregionen. Das geht aus der Umfrage "Auslandsinvestitionen in der Industrie" hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgestellt hat. Die deutschen Industriebetriebe haben 2012 mit ihren Auslandsinvestitionen so viele Regionen im Visier wie noch nie. Beim Neugeschäft geraten immer mehr Kunden ins Blickfeld der Unternehmen, ohne dass die Betriebe sich aus etablierten Regionen zurückziehen. Insgesamt hat sich das Produktionskapital der deutschen Wirtschaft im Ausland um 70 Milliarden Euro erhöht. Ixpos-Homepage

(Foto: Andreas P. - www.fotolia.com)

Ländernotizen

Bahrain: Steuer für Beschäftigung von Ausländern bis 2014 ausgesetzt

Bahrain versucht ebenso wie die anderen GCC-Staaten den Anteil der einheimischen Bevölkerung in der Privatwirtschaft zu erhöhen. Allerdings geht Bahrain insoweit einen anderen Weg als die übrigen GCC-Staaten. Während in den meisten GCC-Staaten Mindestbeschäftigungsquoten für Einheimische in bestimmten Branchen festgelegt werden, geht Bahrain den Weg einer Besteuerung von Arbeitsplätzen, die von Ausländern besetzt werden. Ursprünglich war beabsichtigt, dass jedes Unternehmen für jeden ausländischen Arbeitnehmer eine monatliche Steuer in Höhe von 10 BD (ca. 20 Euro) zahlen muss. Aufgrund des - infolge des Arabischen Frühlings und der damit zusammenhängenden Proteste - einsetzenden Wirtschaftsabschwungs in Bahrain wurde diese Regelung jedoch bereits mehrfach ausgesetzt, um der Wirtschaft nicht zusätzlichen Schaden zuzufügen. Gemäß der neuesten Rechtslage soll die Steuer nun sogar bis 2014 ausgesetzt werden. Gtai-Homepage

Chile benötigt Stromaggregate

Trockenheit und Kapazitätsengpässe sorgen in Chile für eine steigende Nachfrage nach Generatoren und Aggregaten. Sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte versuchen so vermehrt Stromausfälle zu überbrücken. Der Ausbau des Stromnetzes und die Fertigstellung neuer Kraftwerke kommen indessen nur schleppend voran. Für Produzenten von Stromaggregaten ergeben sich auch 2012 gute Geschäftschancen. Gtai-Homepage   

Griechenland: Privatisierungsprogramm ist angelaufen

Öffentliche Immobilien sowie staatliche Unternehmensanteile sollen nun im Rahmen des griechischen Privatisierungsprogramms über private Investoren genutzt oder an sie veräußert werden. Auch Konzessionsverträge für zahlreiche regionale Flughäfen und Häfen stehen auf der Agenda. Die "Aktiengesellschaft zur Verwertung des öffentlichen Vermögens" veröffentlicht auf ihrer Website die Ausschreibungen. Trotz der Verzögerungen im Rahmen der Vorbereitungsphase aufgrund notwendiger rechtlicher Verfahren, bietet dieses Programm attraktive Investitionschancen. Gtai-Homepage   

Korea: Deutschland profitiert vom Freihandelsabkommen

Als einen der "Top-Zielmärkte" für deutsche Auslandsaktivitäten in Asien bewertet Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Südkorea. Von dem im Juli vergangenen Jahres in Kraft getretenen Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Südkorea habe die deutsche Wirtschaft profitiert. Die Exporte aus Deutschland sind seit Mitte 2011 um 18,6 Prozent – und damit überdurchschnittlich – gestiegen. Gleichzeitig sind die Einfuhren aus Südkorea sogar etwas gesunken. Die deutschen Investitionen haben sich ebenfalls deutlich erhöht. Treier ist sicher: "Der positive Trend wird sich in diesem Jahr weiter fortsetzen." Die Geschäftsaussichten deutscher Unternehmen seien gut, vor allem in der Chemie und im Maschinenbau, aber auch im Großhandel. Ixpos-Homepage

Kroatien: Wirtschaftsumfrage 2012 der Deutsch-Kroatischen Industrie- und Handelskammer

Die aktuelle Einschätzung der gegenwärtigen Wirtschaftslage in Kroatien und der Aussichten für das laufende Jahr entsprechen weitestgehend der des Vorjahres. Treten im Ergebnis der begonnenen Reformen keine Änderungen ein, rechnen für 2012 deutlich weniger Umfrageteilnehmer mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage. Daher werden große Erwartungen an eine investitionsfördernde Wirtschaftspolitik geknüpft.“ Dieses Fazit zog Ralf Blomberg, Präsident der Deutsch-Kroatischen Industrie- und Handelskammer (DKIHK), bei der Präsentation der Ergebnisse der diesjährigen Wirtschaftsumfrage der Deutsch-Kroatischen Industrie- und Handelskammer. Wirtschaftsumfrage 2012 

Luxemburg: Erforderliche berufliche Qualifikation gemäß Niederlassungsgesetz

Die Neufassung des luxemburgischen Niederlassungsgesetzes vom 2.9.2011 sieht vor, dass der Nachweis der erforderlichen beruflichen Qualifikation für nicht anderweitig geregelte gewerbliche Tätigkeiten durch eine bestimmte „beschleunigte“ Ausbildung erbracht werden kann. Mit großherzoglicher Verordnung vom 3.2.2012 wird die Ausgestaltung dieser Ausbildung nunmehr konkretisiert. Ebenso präzisiert werden die Anforderungen bezüglich der Verwaltung eines Unternehmens gemäß Art. 7 des Niederlassungsgesetzes. Gtai-Homepage

Russland: Ausländische Fachkräfte zieht es nach Russland

Der russische Arbeitsmarkt zieht hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland an. Nach Angaben des Föderalen Migrationsdienstes sind im Jahr 2011 circa 11.000 Manager und Ingenieure auf der Grundlage des Gesetzes Nr. 115-FS "Zum rechtlichen Status ausländischer Bürger in der Russischen Föderation" eingereist. Vor allem Unternehmen mit mehrheitlich ausländischen Kapitalanteilen greifen bei der Besetzung von Schlüsselpositionen auf entsandte Mitarbeiter zurück. Gtai-Homepage

Saudi-Arabien: Einzelhandel expandiert kräftig

In Saudi-Arabien stärken die junge, schnell wachsende Bevölkerung sowie die gute Gesamtkonjunktur den Konsum. Als Reaktion auf die politischen Unruhen in der Region hat König Abdullah durch deutliche Gehaltserhöhungen und eine Ausweitung von Sozialleistungen die Kaufkraft der Haushalte weiter erhöht. Für ausländische Einzelhandelsketten gehört Saudi-Arabien mittlerweile zu den attraktivsten Zielmärkten weltweit. Das Angebot an modernen Shopping Malls wächst kontinuierlich. Gtai-Homepage

Schweden: Kurzarbeit bald auch in Schweden

Mitte Februar wurde auf einer Industriekonferenz in Stockholm ein neues Kurzarbeitsmodell der schwedischen Gewerkschaften und Arbeitgeber vorgestellt. Während in Deutschland in schweren wirtschaftlichen Zeiten das Modell der Kurzarbeit zur Erhaltung von Arbeitsplätzen genutzt wird, ist diese Lösung in Schweden nicht bekannt. Vielmehr werden in Krisenzeiten Arbeitsplätze abgebaut. Nun blickt Schweden nach Deutschland und plant die Einführung von Kurzarbeit auch hierzulande, um die Vorteile der Kurzarbeit nutzen zu können. AHK Schweden

Singapur: Fiskus gibt emissionsarmen Kfz Vorfahrt

Der südostasiatische Stadtstaat Singapur will ab dem Jahr 2013 im Rahmen eines neunstufigen Programms den Kauf von umweltfreundlichen Kfz fördern und so den Absatz von "durstigeren" Automobilen abbremsen. Von dem dann gültigen Rabatt- und Abgabensystem werden nach Pressemeldungen künftig Neufahrzeuge, Taxis und importierte Gebrauchtwagen betroffen sein. Gtai-Homepage

Südafrika: Start frei für Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien halten in Südafrika Einzug. Nachdem jahrelang fast nichts passiert ist, hat es Ende 2011 die erste von mehreren Ausschreibungsrunden gegeben, die sich bis 2014 auf Vorhaben mit insgesamt 3.725 MW belaufen sollen. Bis 2030 sollen fast 18 GW an Kapazitäten bei den Erneuerbaren entstehen. Durch diese Ausschreibungsrunden können erstmals auch private Unternehmen in Südafrika Strom produzieren. Für den lokalen Stromsektor sind dies epochale Veränderungen. Gtai-Homepage

Türkei: Neue Außenstelle der AHK

Die Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer in Istanbul hat ihre erste regionale Außenstelle eröffnet: Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer, Büro Izmir, Kibris Sehitleri Mah. 1476 Sok. No. 2, Aksoy Residence 16. Kat - G1, TR-35620 Alsancak – Izmir, Tel. +90 (232) 422 – 1265, Fax: +90 (232) 422 – 1275, izmir@dtr-ihk.de, http://www.dtr-ihk.de/meta-navigation/kontakt/

Gesetze in USA

Die USA sind ein Mehrrechtsstaat. Sowohl der Bund als auch die einzelnen Bundesstaaten können für eine Rechtsmaterie gesetzgebungsbefugt sein. Rechtsbereiche, bei denen der Bund und die Bundesstaaten gleichzeitig gesetzgebungsbefugt sind, enthalten deswegen einen Hinweis auf beide Rechtsordnungen. Ansonsten wird nur auf die jeweils zuständige Rechtsordnung Bezug genommen. Angaben über die bundesstaatliche Gesetzgebung beziehen sich exemplarisch auf den Bundesstaat Delaware. Delaware hat den Ruf, das unternehmensfreundlichste Recht unter den Bundesstaaten zu haben, weshalb über 50 % der Fortune 500 Corporations sowie mehr als 40 % der an der Wall Street geführten Corporations dort gegründet wurden. Die Rechtslage in anderen Bundesstaaten kann ähnlich, aber auch unterschiedlich sein. Gtai-Homepage 

(Foto: Palindra - www.fotolia.com)

Zölle und Verfahrensfragen

Ausfuhrgenehmigung von Waren | Umschlüsselungsverzeichnis aktualisiert

Waren, die einer grundsätzlichen Ausfuhrgenehmigungspflicht unterliegen, sind der der Ausfuhrliste aufgelistet. Die oftmals komplizierte Recherche nach den betroffenen Waren wird durch das so genannte Umschlüsselungsverzeichnis wesentlich erleichtert. Die aktuelle Version dieses Verzeichnisses ist einsehbar. BAFA-Homepage 

Argentinien: Zollerhöhung für Investitionsgüterimporte geplant

Argentinien will die seit 2001 geltende generelle Zollbefreiung für den Import von Investitionsgütern abschaffen. Künftig sollen lokalen Medienberichten zufolge nur noch solche Investitionsgüter vom Einfuhrzoll befreit bleiben, die in keinem Land des südamerikanischen Wirtschaftsverbundes Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) hergestellt werden. Zur Vorbereitung dieser Neuregelung hat das Staatssekretariat für Industrie interessierte Unternehmen jetzt aufgefordert, Investitionsgüter, die in Argentinien nicht produziert werden, registrieren zu lassen. Gtai-Homepage

Indien: Ausfuhrverbot für Baumwolle gelockert

Die indische Zentralregierung hat nach Protesten vor allem vonseiten Chinas und indischer Baumwollfarmern das am 5.3.2012 verhängte totale Ausfuhrverbot für Baumwolle (Code 5201, 5203 HS) in einen genehmigungspflichtigen Export umgewandelt. Gemäß Verordnung Notification No. 106 (RE-2010)/2009-14 vom 12.3.2012 werden allerdings mit Stichtag 5.3.2012 die für entsprechende Ausfuhren vorgeschriebenen Registrierungszertifikate (Registration Certificates - RCs) zunächst bis auf weiteres nicht mehr erteilt. Für bis zum Stichtag bewilligte Lieferungen, die noch nicht exportiert wurden, sind die Zertifikate beim Generaldirektorat für Außenhandel (DGFT) zur nochmaligen Prüfung und Genehmigung vorzulegen. Gtai-Homepage

Iran: Neue Embargo-Verordnung in Kraft

Die EU hat eine neue Iran-Embargo-Verordnung erlassen, die die alte Verordnung 961/2010 ersetzt. Sie ist vollständig im EU-Amtsblatt vom 24. März 2012 veröffentlicht und trat auch an diesem Tag in Kraft. Iran-Embargo-VO 267/2012 | BAFA-Homepage

Iran: Finanzverkehr weiter eingeschränkt

SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) kann ab sofort auf Grund eines EU-Beschlusses keine Dienstleistungen mehr für von Sanktionen betroffene iranische Banken anbieten und hat seinen Kommunikations-Service für iranische Banken eingestellt. Bei SWIFT handelt es sich um ein dem belgischen Recht unterliegendem Unternehmen. Der vom belgischen Finanzministerium bestätigte EU-Beschluss verbietet deshalb SWIFT Finanzdaten-Übermittlungsdienste für von den EU-Sanktionen betroffene iranische Banken. http://www.swift.com |  EU-Beschluss  

Zollunion Russland-Belarus-Kasachstan: Vorabanmeldung bei der Einfuhr im Straßengüterverkehr

Zum 17.6.2012 müssen Warensendungen, die in das Zollgebiet der drei Länder verbracht werden, vorab angemeldet werden. Das gilt vorerst nur für Lieferungen, die mit Beförderungsmitteln im Straßenverkehr durchgeführt werden. Die neue Regelung betrifft Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO), Beförderer, auch Zollbeförderer, Zollrepräsentanten (ehem. Zollbroker) und andere Wirtschaftsbeteiligte. Sie müssen zukünftig erforderliche Sicherheitsdaten spätestens zwei Stunden vor Eintreffen der Waren übermitteln. Wie der russische Zoll auf seiner Internetpräsenz verspricht, soll das Anmeldeverfahren dank der Vorabanmeldung maximal 15 Minuten in Anspruch nehmen. Gtai-Homepage

Saudi-Arabien: Certificate of Conformity (COC)

Das saudische Ministry of Commerce and Industry (MOCI) hat mitgeteilt, dass zukünftig für Warenlieferungen nach Saudi Arabien jeweils getrennt nach dem Ursprungsland ein separates Certificate of Conformity (CoC) erstellt werden muss. Dieses ist den saudischen Behörden beim Import vorzulegen. Diese Regelung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Kontakt: SGS Germany GmbH, Susanne Krüger, Tel: 040 3010 1575,  Susanne.Krueger@sgs.com

USA: Zollbehörde schlägt Änderungen beim Versandverfahren vor

Die US-Zollbehörde CBP hat im Gesetzblatt Federal Register vom 22.2.2012 einen Vorschlag zur Änderung des Sicherungsprozesses (in-bond system) bei Transporten von Waren im Versandverfahren angekündigt (notice of proposed rulemaking – Changes to the In-Bond-Process). Unter anderem will die CBP die bisherige Form der Anmeldung zum Versandverfahren in Papierform (Vordruck 7512) abschaffen. Stattdessen sollen Spediteure oder deren Agenten das Verfahren künftig elektronisch beantragen. Überdies will die CBP künftig zusätzliche Informationen wie die sechsstellige HS-Codenummer und weitere Angaben zur Sicherung der transportierten Waren im Antragsformular verlangen. Auch soll der Transport von Waren zwischen US-Zollämtern künftig  innerhalb einer Frist von höchstens 30 Tagen erfolgen. Gtai-Homepage

WTO – Chinesische Ausfuhrbeschränkungen für Seltene Erden auf dem Prüfstand

Die EU, Japan und die USA haben am 13.3.2012 bei der Welthandelsorganisation (WTO) Konsultationen hinsichtlich der chinesischen Ausfuhrbeschränkungen für Seltene Erden, Wolfram und Molybdän beantragt. Durch die  Ausfuhrbeschränkungen – hauptsächlich Ausfuhrzölle, Ausfuhrquoten und Mindestpreise – erhalten Abnehmer außerhalb Chinas nur einen limitierten Zugang zu diesen Produkten, während gleichzeitig die chinesische Industrie davon profitiert. Die Folge sind Marktstörungen zu Lasten von Produzenten und Verbrauchern außerhalb Chinas. Gtai-Homepage  

Carnet ATA: Umfirmierung des Kreditversicherers Euler Hermes

Der Carnet-Rückversicherer Euler Hermes Kreditversicherungs-AG firmiert seit dem 24. März 2012 um in Euler Hermes Deutschland AG. Für Carnet-Formulare (nur Anträge auf Ausstellung und Abschluss einer Kautionsversicherung) mit der alten Firmierung gibt es eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2012. Ab 2013 können die alten Formulare nicht mehr verwendet werden. Bitte denken Sie an die rechtzeitige Umstellung.

Präferenzrecht: Neue Matrix zur SAP-Kumulierungszone

Die EU hat im Amtsblatt vom 2.3.2012 eine neue Matrix zur SAP-Kumulierungszone veröffentlicht. Beteiligte Länder sind: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und Türkei. EU-Amtsblatt 

Ausfuhrnachweise für Ausfuhrlieferungen in Nicht-EU-Länder

Ab dem 01. April 2012 gelten die neuen Regelungen für Ausfuhrnachweise. Für im ATLAS-Verfahren durchgeführte Ausfuhren gilt der Ausgangsvermerk als Ausfuhrnachweis. Es wird im Umsatzsteuerrecht auch unterschieden zwischen Beförderungs- und Versendungsfällen. Details dazu und zu den gültigen Ausfuhrnachweisen sind in einer Kurzdarstellung zusammengefasst. Ausfuhrnachweise für Ausfuhrlieferungen

(Foto: Thomas von Stetten - www.fotolia.com)

Messen und Ausstellungen

CEE Auto Compo Net 2012 | Internationale Fachmesse der Automobilzulieferindustrie, 9. – 11. Mai 2012, Kragujevac (Serbien)

Die Fachmesse für die Automobilzuliefererindustrie „CEE Auto Compo Net“ ist der wichtigste Treffpunkt in Südosteuropa für die Fahrzeugindustrie, Zulieferbetriebe und Systemlieferanten sowie für Maschinen- und Werkzeugbauer. Mit dem Ziel, potenzielle Geschäftspartner zusammenzubringen und Möglichkeiten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Zulieferbetrieben, Tier 1 und Tier 2-4, zu schaffen, bietet die "CEE Auto Compo Net 2012“ den Rahmen für die Matchmaking-Veranstaltung „Meet the buyers“. Die Registrierung zu dieser Veranstaltung ist bis zum 6. April 2012 möglich. Kontakt: Vertretung der Wirtschaftskammer Serbien in Frankfurt / Main, Tel: 069 297 29 313, info@wirtschaftskammer-serbien.deEinladung und nähere Informationen  |   Registrierungsanleitung  |  Registrierung    |  Offizielle Messeseite  

Geplante Gemeinschaftsbeteiligungen im Rahmen des NRW-Kleingruppenförderprogramms

Das Programm des Landes NRW zur Förderung von Kleingruppen auf Auslandsmessen unterstützt Unternehmen, die sich in einer Kleingruppe mit mindestens drei beteiligten Unternehmen auf Auslandsmessen präsentieren möchten, durch Förderung der Messekosten. Eine Liste der geplanten Gemeinschaftsbeteiligungen im Rahmen des NRW-Kleingruppenförderprogramms ist veröffentlicht. Weitere interessierte kleine und mittelständische Unternehmen können sich beteiligen. NRW International

MAFEX - Messe für Lebensmittelindustrie, 31.10.-2.11.2012 Casablanca (Marokko)

Die MAFEX ist für Firmen aus den Bereichen Lebensmittel, Lebensmittelverarbeitung, Verpackung und Ingredients die erste professionelle Plattform in Nordafrika. Erwartet werden 450 Aussteller, vor allem aus den Maghrebstaaten und Europa, die die neuesten Trends und Lösungen für die nordafrikanische Lebensmittelindustrie 10.000 Fachbesuchern aus Marokko und den umliegenden Staaten präsentieren. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) begleitet die MAFEX mit einem mehrtägigen Konferenzprogramm. Ebenso sagte bereits das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu, mit einer Bundesbeteiligung auf der MAFEX präsent zu sein. Kontakt: Carina Schmidt, IFWexpo Heidelberg GmbH, Tel. 06221 1357-18, c.schmidt@ifw-expo.comwww.ifw-expo.com

Messe-Training für Aussteller

Unter dem Namen "Seminar-Allianz der deutschen Messen im AUMA" bieten Messeveranstalter Ausstellerschulungen für den optimalen Messeauftritt an. Die von der Seminar-Allianz angebotenen Trainingsinhalte sind identisch, egal wo die Veranstaltung stattfindet. Der Aussteller besucht die Schulung in der Messestadt, die seinem Wohnsitz am nächsten liegt. Das Seminarprogramm für das Jahr 2012 ist abrufbar. Messe-Training

(Foto: Donald Joski - www.fotolia.com)

Aktuelle Veröffentlichungen

Neu im Internet

Die Europäische Union unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit ihren unterschiedlichen Programmen. Die EU-Homepage gibt einen Überblick über die wichtigsten Finanzierungsmöglichkeiten für europäische KMU. EU-Homepage

Quellen

u.a. Germany Trade and Invest (gtai), Berlin/Bonn; Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin, Auslandshandelskammern (AHKs)


Die IHK Nord Westfalen hat die vorgenannten Informationen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, kann allerdings keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben übernehmen.

Impressum

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
Postfach 40 24 | 48022 Münster
Sentmaringer Weg 61 | 48151 Münster
www.ihk-nordwestfalen.de

Redaktion und Inhalt:

Tanja Glaß | Gerhard Laudwein
Telefon 0251 707-285
Telefax 0251 707-387
glass@ihk-nordwestfalen.de

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