IHK Nord Westfalen

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Sonntag, 22.01.2017

Seiten-Nummer: P00314

.Münsterland und Emscher-Lippe-Raum

Nord-Westfalen: Fünf Kreise und drei kreisfreie Städte

Kurzprofil einer erfolgreichen Region

Breite Unternehmensbasis
unverkennbare Stärke

Der IHK-Bezirk besteht aus den kreisfreien Städten Münster, Gelsenkirchen und Bottrop sowie aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf mit insgesamt 2,6 Millionen Einwohnern. Nach den fortgeschriebenen Ergebnissen des Zensus 2011 sind davon 51 Prozent weiblich, 19 Prozent haben einen Migrationshintergrund und neun Prozent einen ausländischen Pass.

Die IHK Nord Westfalen wurde als IHK zu Münster im August 1854 gegründet. Der IHK-Bezirk gliedert sich in zwei unterschiedliche Regionen: Die Emscher-Lippe-Region als nördlicher Teil des Ruhrgebietes und das Münsterland.

Die IHK hat rund 160.000 Mitgliedsunternehmen und in ihrer Region ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 79 Milliarden Euro. Dies ist größer als die Leistung der Slowakischen Republik. 70 Prozent des BIP werden von Dienstleistungsunternehmen erbracht, 30 Prozent vom Produzierenden Gewerbe.

Unverkennbare Stärke der Region ist ihre breite Unternehmensbasis mit ihrer typischen klein- und mittelständischen Struktur. Im IHK-Bezirk sind nur rund 100 Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten erfasst. 27 Prozent der Unternehmen sind im Handels- und Genossenschaftsregister eingetragen, 73 Prozent sind Kleingewerbetreibende.

Die Firmen, die nicht im Handels- und Genossenschaftsregister eingetragen sind, haben sich seit 1995 verdoppelt. Rund 8.000 Gründungen gab es im Jahr 2015.

Die Wirtschaftsstruktur ist insgesamt ausgeglichen. Die umsatzstärksten Industriezweige sind Chemische Industrie, Ernährungsgewerbe und Maschinenbau. Der Gesamtumsatz der Industrie liegt bei 42 Milliarden Euro.

41 Prozent des Gesamtumsatzes werden im Ausland in 170 Ländern erwirtschaftet. Der Auslandsumsatz beträgt 17 Milliarden Euro – weit mehr als das Bundesland Schleswig-Holstein. Der Einbruch in 2009 ist kompensiert. Von 1980 bis 2015 ist der Export auf das Vierfache, im Münsterland sogar auf das Sechsfache des Ausgangswertes gestiegen. 

Jedes neunte Unternehmen erzielt Umsätze im Ausland. Während von den Industrieunternehmen jedes dritte am Auslandsgeschäft beteiligt ist, sind es in den Bereichen (Groß-)Handel und Verkehr immerhin 23 Prozent der Unternehmen. Auch von den unternehmensnahen Dienstleistern ist jeder Elfte international unterwegs.

Wie wettbewerbsstark die mittelständische Industrie im Münsterland ist, wird auch an den Beschäftigtenzahlen deutlich: Von 1980 bis 2015 verlor die Industrie in Nordrhein-Westfalen 40 Prozent ihrer Beschäftigten, in der Emscher-Lippe-Region sogar 60 Prozent. Entgegen dem allgemeinen Strukturwandel konnten die Verluste im Münsterland deutlich begrenzt werden.

Eine Studie belegt, dass ein zusätzlicher Arbeitsplatz in der Industrie einen weiteren im Dienstleistungsgewerbe schafft. 200.000 Arbeitsplätze in Nord-Westfalen hängen inzwischen direkt oder indirekt vom Auslandsgeschäft ab.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind zu einem Prozent in der Land- und Forstwirtschaft, zu 29 Prozent in der Industrie und zu 70 Prozent im Dienstleistungssektor tätig. Ihre Gesamtzahl beläuft sich auf 856.000, hinzu kommen rund 196.000 ausschließlich geringfügig Beschäftigte. Erwerbstätig sind 1,2 Millionen. Davon sind zehn Prozent selbstständig.

In 2015 erreichte die Zahl der Arbeitsplätze ihr Allzeithoch. Seit 2006 war die Wachstumsdynamik in Nord-Westfalen und vor allem im Münsterland besonders hoch. Im längerfristigen Vergleich sind die meisten zusätzlichen Jobs im Kreis Coesfeld entstanden. Insbesondere die Standortgunst im Münsterland trägt zum Beschäftigungswachstum bei.

Große Unternehmen im IHK-Bezirk sind unter anderem:
Agravis Raiffeisen, apetito, BASF Coatings, Bischof + Klein, BP Gelsenkirchen, Brillux, Conditorei Coppenrath & Wiese, Ernsting‘s family, Fiducia & GAD IT, Fiege Gruppe, Finanz Informatik, Gelsenwasser, Haver & Boecker, Hengst, Herta, Hülsta-Werke Hüls, Iglo, K+K Klaas & Kock, Franz Kaldewei, Kurt Pietsch, LBS Westdeutsche Landesbausparkasse, LR Health & Beauty, LVM Versicherungen, Mondi Gronau, Pilkington Deutschland, Provinzial NordWest, Schmitz Cargobull, SuperBioMarkt, Takko, ThyssenKrupp Electrical Steel, ThyssenKrupp Industrial Solutions, VEKA, Westdeutsche Lotterie, Westfalen, GEA Westfalia Separator, Westfleisch, Windmöller & Hölscher, Winkelmann Powertrain.

Mit 43.000 Studenten gehört die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster zu den größten deutschen Universitäten. Hinzu kommen zwei Fachhochschulen in Münster und Gelsenkirchen mit zusammen 23.000 sowie zwei Verwaltungsfachhochschulen mit 9.500 Studierenden.

Die IHK legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Aus- und Weiterbildung. Im Bereich Berufsausbildung sind 26.000 Auszubildende registriert (“Duales System”). Im Bereich Weiterbildung werden in rund 670 Veranstaltungen 19.000 Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen geschult und höher qualifiziert.

Die IHK Nord Westfalen beschäftigt derzeit knapp 180 Vollzeitbeschäftigte, die in vier Geschäftsbereichen tätig sind (Bildung und Fachkräftesicherung, Branchen und Infrastruktur, International und Volkswirtschaft sowie Recht und Organisation). Je nach gewähltem Maßstab rangiert die IHK zwischen dem 2. und 8. Platz unter allen 79 deutschen IHKs.

Stand: Juli 2016

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