IHK Nord Westfalen

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Sonntag, 22.01.2017

Seiten-Nummer: P04205

.Wirtschaftsregion Nord-Westfalen

Lehre, Forschung, Wissenstransfer

Hochschullandschaft Nord-Westfalen

An der Spitze des Spektrums der Bildungsmöglichkeiten, das die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der nord-westfälischen Wirtschaft sichert, stehen ein Dutzend Hochschulen mit zum Teil mehreren Abteilungen an verschiedenen Standorten (siehe IHK-Wirtschaftsatlas) in der Region. 

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Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) in Münster ist mit rund 41.000 Studierenden und 6.600 Beschäftigten die viertgrößte Hochschule Deutschlands (Stand 2014). 250 Studiengänge stehen zur Auswahl. Zu den Fächern, in denen die WWU beim bekanntesten Hochschulranking regelmäßig Spitzennoten bekommt, gehören unter anderem Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Jura und Medizin. Neben den Exzellenzclustern „Religion und Politik“ und "Cells in Motion" gibt es zahlreiche weitere, international renommierte Felder, in denen die WWU Spitzenforschung betreibt, etwa in der Planetologie, den Lebenswissenschaften, der Netzwerk­forschung oder der Chemie und Mathematik.

Weltoffen und international ist die WWU zudem. Über 550 Partnerschaftsabkommen mit Hochschulen in aller Welt sowie die Spitzenposition beim ERASMUS-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) unterstreichen dies genauso wie die Zahl von 3.300 ausländischen Studierenden und 700 Gastwissenschaftlern. Aber nicht nur auf internationaler Ebene unterstützt die Universität Münster ihre Studierenden. Der hochschuleigene »Career Service« hilft den Studierenden, von Anfang an berufsorientiert zu studieren. Zudem sorgt er dafür, dass die Absolventen auch die mittelständischen Unternehmen der Region als zukünftige Arbeitgeber kennen und schätzen lernen.

Fachhochschule Münster

Die Fachhochschule (FH) Münster gehört zu den größten und erfolgreichsten Fachhochschulen Deutschlands. Sie gilt als zuverlässiger »Personalpool« für die mittelständisch geprägte Wirtschaft. Unter dem Dach der vier Bereiche Ingenieurwesen, Soziales, Gestaltung und Wirtschaft bietet sie eine große Fachbreite. Rund 12.500 Studierende nutzen die 75 Studiengänge (Stand 2014). Die vielfältigen Disziplinen ermöglichen zudem übergreifende, kooperative Angebote wie Wirtschaftsingenieurwesen, Total Facility Management und Logistik.

Über die Landesgrenzen hinaus von Bedeutung ist die FH Münster als Zentrum der Ingenieurausbildung – vor allem durch die Abteilung in Steinfurt mit den Fachbereichen Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik, Energie-Bauen-Umwelt, Maschinenbau sowie Physikalische Technik. Dazu kommen die Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen in Münster. Zum hervorragenden Abschneiden der FH Münster bei Hochschulrankings tragen regelmäßig die betriebswirtschaftlichen Angebote bei, das gilt ebenso für die Wirtschaftsinformatik.

In den vergangenen Jahren hat die FH Münster ihre Studienplätze in Münster und Steinfurt kräftig ausgebaut und neue Angebote im Kreis Warendorf sowie in der Kreisstadt Coesfeld aufgebaut.

Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen

Die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen wurde 1992 mit einer Abteilung in Bocholt gegründet und hat seit 1995 einen weiteren Standort in Recklinghausen. 2012 hat sie ein Standbein in Ahaus dazubekommen. Insgesamt können rund 8.900 Studierende sich an der Westfälischen Hochschule auf einen akademischen Grad vorbereiten, in der Abteilung Gelsenkirchen 4.850, in der Abteilung Bocholt 1.780 und in der Abteilung Recklinghausen 2.270. Die Westfälische Hochschule bietet über 20 Studiengänge aus Technik, Informatik, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Recht und Journalismus an.

In der drittgrößten Hochschule in Nord-Westfalen stehen sowohl Lehre als auch Forschung an der Hochschule in engem Kontakt zu Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region und im Westmünsterland. Das entspricht der Intention der Hochschule, die gegründet wurde, um durch praxisnahe Forschung und Lehre auf den Gebieten zukunftsgerichteter Technologien und hoch qualifizierter Dienstleistungen zum erfolgreichen Strukturwandel beizutragen. Innovationen finden deshalb immer wieder nicht nur im Labor statt, sondern auch im Fächerangebot – zum Beispiel der Studiengang Bionik in Bocholt. Er kann sowohl als Vollzeitstudiengang wie auch als kooperativer Studiengang studiert werden, also mit einer betrieblichen Ausbildung verknüpft werden.

Hochschule Ruhr West in Mühlheim und Bottrop

Die Hochschule Ruhr West (HRW) hat neben Mülheim an der Ruhr auch in Bottrop einen Standort. Die fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften und in der Wirtschaft. Über 2.600 junge Menschen aus allen Bundesländern sind an der HRW eingeschrieben. Aus demnächst 14 Bachelorstudiengängen können Studieninteressierte wählen. Darunter sind bisher einzigartige Studiengänge wie Energie und Wassermanagement, Energieinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme, Mensch-Technik-Interaktion oder Internationale Wirtschaft-Emerging Markets. Dazu kommen sechs duale Studiengängen, die die HRW in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft anbietet.

Weitere Hochschulen

Den Hochschulstandort Nord-Westfalen vervollständigen weitere spezielle Hochschulen wie etwa die Kunstakademie, die Musikhochschule, die Deutsche Hochschule der Polizei oder auch die Fachhochschule für Finanzen. Deren Domizil im Schloss Nordkirchen (Kreis Coesfeld) wird gern als westfälisches Versailles gerühmt.

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  • Akademie der Wirtschaft

    Eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter folgendem Link: