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Sonntag, 22.01.2017

Seiten-Nummer: P00628

.Deutsch-niederländische Zusammenarbeit

Nachhaltige Raumentwickkung

Deutsch-Niederländischer Kooperationsatlas

Die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ansprüche in den deutsch-niederländischen Grenzregionen werden bereits auf eine Reihe von Feldern miteinander in Einklang gebracht. Die Zusammenarbeit für eine nachhaltige Raumentwicklung auf den Gebieten Verkehr, Wohnen, Energie, Natur- und Landschaftsschutz sowie Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz zeigt der Deutsch-Niederländische Kooperationsatlas auf.

 

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Basiswissen Niederlande

Gute Nachbarschaft - Zusammenarbeit ohne Grenzen

Die Niederlande (niederländisch: Nederland) liegen im nördlichen Westeuropa und sind einer der vier autonomen Landesteile des Königreichs der Niederlande, zu dem noch die karibischen Gebiete Aruba, Curacao und Sint Maarten gehören. Das Land mit seinen knapp 17 Millionen Einwohnern ist das am dichtesten besiedelte Europas. Die Niederlande sind eine parlamentarische Monarchie mit einem König als Staatsoberhaupt und einem Ministerpräsidenten als Regierungsoberhaupt. Das Parlament ist ähnlich wie in Deutschland in einem Zweikammersystem organisiert. Die Hauptstadt ist Amsterdam, der Regierungssitz ist allerdings Den Haag.

Deutsch-niederländische Zusammenarbeit

(Bild: Flagge)

Die Niederlande werden im Norden und Westen durch die Nordsee, im Süden durch Belgien und im Osten durch Deutschland begrenzt. Zusammen mit Belgien und Luxemburg bildet das Land die sogenannten Benelux-Staaten. Die Niederlande gehören zur Europäischen Union und waren bereits Gründungsmitglied der EWG.


Wirtschaft

Die Niederlande spielen für die deutsche Wirtschaft eine bedeutende Rolle. Es gibt kaum zwei andere Länder auf der Welt, deren Volkswirtschaften so eng miteinander verbunden sind.

Für die Niederlande ist Deutschland seit Jahren der wichtigste Handelspartner. Aus keinem Land werden mehr Waren importiert (Volumen 2013: 63 Milliarden Euro von gesamt 384 Milliarden Euro), in kein Land wird mehr exportiert (Volumen 2013: 106 Milliarden Euro von 434 Milliarden Euro). Während bei den deutschen Importen Mineralische Brennstoffe und Maschinenbauerzeugnisse/Fahrzeuge an erster Stelle stehen, sind es andersherum insbesondere Maschinenbauerzeugnisse, chemische Erzeugnisse und bearbeitete Waren, die in die Niederlande exportiert werden.

Wirtschaft Niederlande

(Foto: Erik Degraaf/Fotolia)

Die niederländische Wirtschaft zeichnet sich durch Offenheit, Flexibilität und eine deutlich internationale Ausrichtung aus. Das Land gilt zudem als die führende Distributionsdrehscheibe Europas, nicht zuletzt durch seine großen und gut ausgebauten Seehäfen. Die wirtschaftlichen Eckpfeiler bilden Handel und Logistik sowie ein ausgeprägter Dienstleistungssektor. Zudem sind die Niederlande einer der weltweit größten Agrarexportnationen, mehr als die Hälfte der Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Der Industrieanteil an der Bruttowertschöpfung ist mit knapp 12 Prozent eher gering.

Das Bruttoinlandsprodukt ist in den letzten beiden Jahren leicht zurückgegangen, im Jahr 2014 soll die Wirtschaftsleistung wieder zulegen. Grund hierfür sind der Exportanstieg und das Anziehen der Binnenkonjunktur. Die Unternehmen halten sich bei der Einstellung von neuen Arbeitskräften allerdings noch zurück. Die Arbeitslosenquote ist leicht auf 6,7 Prozent (Stand Ende 2013) gestiegen, auch für 2014 ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Näheres über das Wirtschaftsprofil der Niederlande:


Markteinstieg

(Foto: AVAVA - Fotolia.com)

Markteinstieg

Nicht nur aufgrund der kulturellen Gemeinsamkeiten sind die Niederlande ein interessanter Markt für deutsche Unternehmen. Auch die geografische Nähe erleichtert den Markteinstieg. Alleine Nord-Westfalen hat eine über 100 Kilometer lange Grenze mit den Niederlanden, die schon lange nicht mehr trennend wirkt. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Wirtschaftsräume ist intensiv und wird gezielt weiterentwickelt.

Auch die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sind denen in Deutschland zumindest ähnlich. Um den Markteintritt in dem Nachbarland optimal vorzubereiten, ist jedoch die genaue Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Eine kompakte Zusammenfassung über die rechtlichen Gegebenheiten ist hier zu finden:

Trotz der engen Verflechtungen beider Volkswirtschaften und der geografischen Nähe zueinander gibt es Unterscheide in der Kultur und den Umgangsformen, denen sich deutsche Unternehmen bewusst sein sollten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Gerade die kulturelle und sprachliche Nähe beider Länder verleitet dazu, die dennoch vorhandenen Unterschiede zu übersehen und Situationen falsch zu interpretieren. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer hat hierzu einen Niederlande-Knigge erstellt:

 

EUREGIO

Die EUREGIO ist ein Zusammenschluss von 129 deutschen und niederländischen Gebietskörperschaften, der sich seit 1958 für den Aufbau sowie die Verstärkung grenzüberschreitender Zusammenarbeit und Strukturen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet engagiert.

Euregio-Karte

(Bild: Karte EUREGIO)

Die EUREGIO macht sich für ein einfacheres, gewinnendes Miteinander zwischen den Niederlanden und Deutschland stark. Dabei versteht sie sich als Drehscheibe und Vermittler zwischen den Niederlanden und Deutschland. Ziel ist es, dass die Teilregionen zu "einem" Versorgungsgebiet zusammen wachsen, zu einem integrierten und starken Lebens- und Wirtschaftsraum, in dem die Grenze keine trennende und hemmende Wirkung mehr hat.

Um "ein" Versorgungsgebiet zu verwirklichen, setzt die EUREGIO sich für den Abbau von grenzbedingten Hindernissen ein und unterstützt dabei "Grenzbürger", Unternehmen, Organisationen und Kommunen. Schwerpunkte der Zusammenarbeit setzt die EUREGIO in den Feldern Nachhaltige Raumentwicklung, Wirtschaft und Gesellschaftliche Entwicklung.

Unternehmen können ihren Geschäftspartnern bundes- und weltweit die EUREGIO als hervorragenden Wirtschaftsstandort präsentieren. Hierfür haben die vier deutschen und niederländischen Industrie- und Handelskammern der Grenzregion einen Kurzfilm in Auftrag gegeben, der die Vorzüge der Region visualisiert. Der Film wurde aus dem Interreg-Programm der Europäischen Union kofinanziert und steht den Unternehmen kostenfrei für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Er liegt in drei Versionen (deutsch, niederländisch und englisch) vor:

Ansprechpartner

Sven Wolf

Sven Wolf

Telefon 02871 9903-22

Telefax 0251 70787-22

wolf@ihk-nordwestfalen.de

in Bocholt

 

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