.Initiative B 67 n
Projektfortschritte und Aktionen der Initiative B 67 n
Schritt für Schritt zum Ziel
November 2010: Vorletztes Teilstück feierlich eröffnet
Am 16. November 2010 wurde das vorletzte Teilstück der B 67 n von Rhede-Ost bis Borken-West durch den parlamentarischen Staatssekrektär im Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung Enak Ferlemann, dem Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Ekhart Maatz, dem Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen Ralf Pagenkopf sowie dem Sprecher der Unternehmerinitiative "B 67 n - Lückenlos gut" Heinrich-Georg Krumme freigegeben.
Die Freigabe wurde mit großer Beteiligung der Bevölkerung bei bestem Wetter in der Straßenmeisterei Rhede gefeiert. Bereits am Abend des 16. November stand das Teilstück unter Verkehr. Nunmehr ist die lückenlose Verbindung zwischen der A 3 bei Isselburg und der A 31 bei Reken hergestellt.
Herbst 2010: Freigabe Rhede-Borken
Bis heute sind die Teilabschnitte Borken-Reken/Maria Veen (seit 1980/1982), Werth-Bocholt (seit 1993) und Bocholt-Rhede (seit 2006) fertiggestellt worden. Der Abschnitt Rhede-Borken befindet sich im Bau und soll im Herbst 2010 für den Verkehr freigegeben werden.
Das Planfeststellungsverfahren für den letzten Abschnitt "Reken - Dülmen-Nord/A43" soll noch in 2010 eingeleitet werden.
Dezember 2008: B 67 n erst im Frühjahr 2010 fertig?
Für den Bauabschnitt zwischen Rhede-Ost und Borken-West erwartet der Leiter der Regionalniederlassung Münsterland, Dirk Gripenberg, des Landesbetriebs Straßenbau NRW die Fertigstellung erst zum Frühjahr 2010 und damit mindestens 3 Monate später als zuletzt geplant. Anlässlich des Beginns der Fahrbahnarbeiten wurden weitere Fakten vorgestellt: 450 000 Kubikmeter Erde müssen bewegt und rund 124 000 Quadratmeter Asphaltdecke aufgebracht werden. 10,5 Millionen Euro wird diese Baumaßnahme kosten. Den Auftrag erhielt die Dinslakener Firma Matthäi-Bauunternehmen.
September 2008: Info-Tafel verkündet Lückenschluss bis Ende 2009
Seit Mitte September verkündet eine vom Landesbetrieb Straßen NRW am Ausbauende in Rhede-Ost aufgestellte Tafel das freudige Ereignis: Bis Ende 2009 soll der Lückenschluss zwischen Rhede-Ost und Borken-West geschafft sein! Die B 67n wäre dann zwischen der A 3 und der A31 durchgängig befahrbar.
August 2008: Sprinterbusse mit B 67n-Aufkleber
Die Unternehmerinitiative hat mit Unterstützung der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Borken großformatige Aufkleber mit dem Motiv "B 67n Lückenlos gut!", ergänzt um einen Hinweis auf die Homepage der Initiative, am Heck der Sprinterbusse (Linie S 75) platziert. Diese Busse fahren im Stundentakt von Bocholt nach Münster und nutzen dabei die ausgebauten und nichtausgebauten Teilstücke der B 67n. Die Linienbetreiber, Omnibusbetrieb Hermann Bruns GmbH & Co. KG, Reken, Kraftverkehr Bernhard Menchen GmbH & Co. KG, Borken sowie ONV Omnibus-Nhverkehr-GmbH, Bocholt, stellen die Klebeflächen kostenlos zur Verfügung und unterstützen so die Unternehmerinitiative.
Februar 2008: Querende Straßen unter Verkehr
Seit dem 20. Februar sind die Sperren entfernt. Damit sind die quer über die neue Trasse der B 67 führenden Straßen und Wirtschaftswege zwischen Rhede-Ost (Heßlingsstegge, Hessenspoor) und Borken West (Lange Fohr) für den Verkehr freigegeben.
Dezember 2007: Brücken wachsen nach Plan
Sechs der 12 Brückenbauwerke im Zuge der Neubautrasse sind bereits fertig gestellt. An den vier westlichen Bauwerken zur Querung der B 67n wird die Erstellung der Wirtschaftswege und -Straßen derzeit abgeschlossen. Je nach Witterung könnten diese im Januar 2008 für den Verkehr freigegeben werden.
An der mit 23 Metern Spannweite größten Brücke über die L 896 im Bereich Borken-Hovesat wird seit 3 Wochen gearbeitet. Gebaut werden derzeit noch an den Überführungen der Landstraßen 50 und 39 östlich Rhedebrügge sowie an der Aechterhookstraße in Westenborken. Die Arbeiten an der Brücke über den Mengeringbach sollen bald beginnen. Im Frühjahr will der Landesbetrieb Straßen den Bau der Fahrbahn der Neubaustrecke ausschreiben, damit die Arbeiten daran Mitte 2008 beginnen können.
November 2007: Wohnbebauung unmittelbar nördlich der Neubautrasse trotz unzureichenden Lärmschutzes
Im Bereich des Wohnquartiers Hovesat hat der Rat der Stadt Borken mit dem Bebauungsplanentwurf BO 66 ebenso wie vorher mit dem östlich benachbarten Bebauungsplan BO 67 neue Wohnbebauung unmittelbar nördlich der Neubautrasse geplant. Dabei ist ein Lärmkonflikt durch die zu dichte Heranrückung der Wohnbebauung vorgezeichnet.
Nach der dem Planentwurf beigefügten Begründung reichen die aktiven Lärmschutzmaßnahmen an der dort noch zu bauenden B 67n nicht aus. Es werden passive Maßnahmen an den Gebäuden erforderlich und auch festgesetzt. Der nicht bebaute Grundstücksbereich kann mit diesen Maßnahmen nicht geschützt werden. Die Planer greifen hier bei einer Neuplanung zu Mitteln, die üblicherweise in bestehenden Konfliktlagen eingesetzt werden. So ist die Wohnqualität schon im Planungsstadium gemindert.
Im Zuge einer generellen Lärmschutzdiskussion ist zu befürchten, dass sich künftig möglicherweise Abwehransprüche der Wohnbevölkerung ergeben, die zu Lasten der Leistungsfähigkeit der B 67n gehen könnten. Geschwindigkeitsreduzierungen aus Lärmschutzgründen könnten erwogen werden, um kostspieligen zusätzlichen aktiven Lärmschutz zu vermeiden. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit der B 67n ist aber wegen der Verkehrsbedeutung der Straße auch für die heimische Wirtschaft nicht hinnehmbar. Die IHK Nord Westfalen hat gegen diese Planungen Bedenken vorgetragen.
Oktober 2007: Fahrbahnerneuerungsarbeiten östlich der A 31
Am 15. Oktober begannen Arbeiten am östlichen Teilstück der B 67n zwischen der A 31 bei Borken und der L 600. Auf 4, 6 km Länge wird die Fahrbahn abgefräßt und stellenweise die Tragschicht sowie der Unterbau ausgetauscht. Dabei wird jeweils an einem Drittel der Straßenbreite gearbeitet. Die Baumaßnahme findet unter fließendem Verkehr statt, mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h. Im Anschluß an die Baumaßnahme, die noch in diesem Jahr abgeschlossen sein soll, wird auf der Fahrbahn die 2+1 streifige Verkehrsführung wie auf dem bestehenden Teilstück markiert.
August 2007: Ministerbesuch am Bauabschnitt Rhede - Borken
Am 3. August besuchte der NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke den Bauabschnitt Rhede - Borken der Neubautrasse. Dort sagte er zu, dass der geplante Lückenschluss der B 67 n zwischen Reken und Dülmen durch die Neuplanungen zum Flächenausgleich maximal um ein Jahr verzögert wird. Diese Neuplanung wird durch die Neuregelungen des Landschaftsgesetzes NRW erforderlich.
Minister Wittke rechnet mit der Fertigstellung des derzeit im Bau befindlichen Abschnitts zwischen Rhede und Borken im Sommer 2009. Der letzte Abschnitt zwischen Reken und Dülmen werde nunmehr an die Neuregelungen des Landschaftsgesetzes angepasst und voraussichtlich im nächsten Jahr seinem Hause sowie dem Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung vorgelegt. Nach Abschluss des sich hieran anschließenden Planfeststellungsverfahrens könne mit dem Bau in voraussichtlich vier bis fünf Jahren begonnen werden.
Juli 2007: Querende Straßen werden erstellt
Derzeit werden die Auffahrrampen zu den Brücken erstellt, die über die B 67n führen. Verzögert durch die nasse Witterung werden zunächst die Erdmassen eingebaut und anschließend die Fahrbahnen erstellt. Bis zum Ende des Jahres dürften dann die Straßen für den querenden Verkehr fertig gestellt sein.
Juni 2007: Ausgrabungsarbeiten erforderlich
Im Bereich Westenborken sind zur Hebung/Sicherstellung archäologischer Bodenfunde Ausgrabungen erforderlich. Zwischen 1998 und 2004 wurden in Borken-Südwest im Bereich der jetzigen Wohnsiedlung über 10 ha durch die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) untersucht. Das Grabungsgebiet schließt unmittelbar nördlich an die Neubautrasse an. Durch die Größe der untersuchten Fläche ließ sich für die Eisenzeit eine regelrechte Siedlungslandschaft aus mehreren Höfen erfassen. Daher wurden die Arbeiten auf den Trassenstandort ausgedehnt. Da das LWL nur Notgrabeungen durchführt, kommt es zu Personalengpässen, die den Fertigstellungstermin der B 67n verzögern können. Die Verkehrsfreigabe wird dennoch für Ende 2009 erwartet.
Mai 2007: Brückenbauarbeiten schreiten voran
Vier fertige Brücken auf Rheder und Borkener Stadtgebiet werden in den kommenden Wochen mit Rampen versehen. Dann können die entsprechenden Wege und Straßen, die die B 67n queren, genutzt werden. Mit dem Bau der Brücke über die Kreisstraße 50 soll ab Juni; mit den übrigen noch in diesem Jahr begonnen werden. Erforderlich sind insgesamt 12 Brückenbauwerke. Verlegt werden muß die Solefernleitung Epe-Ruhrgebiet. Parallel dazu wird weiter an den Ausführungsplanungen und den Ausschreibungen gearbeitet. Ab Mitte 2008 soll dann der Bau der Fahrbahn beginnen.
Dezember 2006: Weiteres Teilstück unter Verkehr
Am Sonntag, dem 17.12.2006 um 11 Uhr schwebten die Ehrengäste im Arbeitskorb am Haken eines Krans der Kranverleihfirma Schares auf die Neubaustrecke.
Dann gab Verkehrsminister Oliver Wittke im Beisein der Staatssekretärin Dr. Barbara Hendricks, dem Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebs Straßenbau NRW Winfried Pudenz dem Sprecher der Unternehmerinitiative B 67 n "Lückenlos gut" Heinrich-Georg Krumme und dem Sprecher der Bürgerinitiative "Für den Weiterbau der B 67 Bocholt-Rhede" Bernhard Mertens ein weiteres, ca.7 km langes Teilstück der B 67 für den Verkehr frei.
Die Freigabe wurde mit einem großen Volksfest bei kühler aber trockener Witterung gefeiert.
Seit dem 18.12.2006, 12 Uhr, ist dieses Teilstück von Bocholt-Süd bis Rhede-Ost unter Verkehr.
Oktober 2006: Borkener Rat beschließt Tunnellösung
Am 24. Oktober hat der Rat der Stadt Borken grünes Licht für eine große Unterführung unter der B 67 n im Zuge des Wirtschaftsweges Hellbohm gegeben. Diese ist mit einer Höhe von 4,5 Metern und einer Breite von 5,5 Metern auch von landwirtschaftlichem Verkehr nutzbar. Das klagende Ehepar Lindenbuß hatte schriftlich einer solchen Lösung zugestimmt und sich bereit erklährt, dann die Klage zurückzuziehen. Die 20 Meter lange Unterführung kostet 277.000 Euro, von denen die Stadt Borken 227.000 Euro übernimmt. 50.000 Euro werden vom Kreis Borken getragen. Der Landesbetrieb Straßen NRW sah den Weiterbau der Straße auch ohne diese Unterführung für nicht gefährdet an, da das Oberverwaltungsgericht der Klage bisher keine aufschiebende Wirkung zubilligte.
Oktober 2006: Baubeginn der Brücke über die Bocholter Aa
Mit dem Bau der ca. 1,16 Millionen Euro teuren Brücke über die Bocholter Aa ist Anfang Oktober begonnen worden. Weitere Brückenbauwerke sollen in den kommenden Wochen folgen. Die 3 Brücken im Bereich Rhedebrügge sind zu fast 3/4 fertiggestellt.
Juli 2006: Klage gegen Planfeststellungsbeschluß anhängig.
Der Planfeststellungsbeschluß zur B 67n im Abschnitt zwischen Borken West und Rhede Ost wird vom Westenborkener Ehepaar Lindenbuß beklagt.
Trotz weiterer Gespräche beim Landesbetrieb Straßen NRW und dem Borkener Bürgermeister Rolf Lührmann sowie dem Technischen Beigeordneten Norbert Höving bestehen immer noch Meinungsverschiedenheiten gegen die Ausführungsplanung der B 67 n, insbesondere wegen der vorgesehenen Über- und Unterquerungsmöglichkeiten der B 67 n. Für den Landesbetrieb Straßen NRW ist die geplante Überführung aus technischen und wirtschaftlichen Gründen die "sinnvollste und zweckmäßigste Lösung".
Die Stadt Borken hat in der Vergangenheit wiederholt versucht zu vermitteln. Das Angebot von Stadt und Kreis, einen Tunnel zu bauen, habe die Kläger aber nicht zufrieden gestellt. Dabei habe die Stadt einen Tunnel angeboten, der für Fuß- und Radfahrer geeignet sei. Die Kosten dafür hätten knapp 210.000 Euro betragen; 50.000 Euro hätte der Kreis übernommen.
Wenn bei einem "klärenden Gespräch" nach den Sommerferien kein Ergebnis erzielt wird, soll – so Frau Lindenbuß – wohl das Oberverwaltungsgericht über die Klage entscheiden müssen.
Mai 2006: Weiterbau der B 67n kommt in Bocholt und Rhede voran
Der Abschnitt von Bocholt-Süd bis Rhede Ost befindet sich derzeit im Endausbau und wird voraussichtlich im Oktober 2006 fertig gestellt sein. Gleichzeitig wird der bereits fertiggestellte Bocholter Südostring angebunden. Die Verkehrsanbindung für die Fachhochschule, den Technologiepark und das Bocholter Industriegebiet "Robert Bosch Straße" wird damit wesentlich verbessert. Die Verkehrsfreigabe soll daher im Rahmen eines Volksfestes gefeiert werden.
März 2006: Baubeginn für den Abschnitt Rhede Ost - Borken Süd
Im Bereich Rhedebrügge ist mit dem Bau der ersten 3 von insgesamt 11 Brücken begonnen worden.
September 2005: Gutachten der Universität Münster übergeben
Der Vorsitzende der Unternehmensinitiative B 67 n, IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme überreicht dem Leiter des Landesbetriebs Straßenbau in Coesfeld, Reinhard Niggemeyer das Gutachtens der Universität Münster zur wirtschaftlichen Bedeutung des Lückenschlusses der B 67 n.
Mai 2005: Bekanntmachung Planfeststellungsbeschluss
Der am 17.03.2005 erlassene Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Rhede–Ost bis Borken–Süd wird im Mai öffentlich bekannt gemacht und zu Jedermanns Einsichtnahme ausgelegt.
April 2005: Erster Spatenstich für den Abschnitt Bocholt – Rhede
Der erste Spatenstich für den Abschnitt Bocholt–Süd bis Rhede–Ost erfolgte am 4. April mit NRW-Verkehrsminister Dr. Axel Horstmann, den Bürgermeistern von Bocholt und Rhede, dem Sprecher der Unternehmerinitiative B 67 n sowie weiteren Offiziellen.
März 2005: Plakataktion der Unternehmerinitiative B 67n vorgestellt
An zwölf Standorten zwischen Bocholt und Dülmen hat die Unternehmerinitiative B 67 n Großformatplakate mit dem Slogan "Lückenlos gut!" aufgestellt. Unter diesem Motto wirbt sie um Unterstützung für die Initiative "B 67 n – Lückenlos gut!". Die insgesamt 12 Plakate stehen vom jetzigen Ausbauende in Bocholt–Süd über Rhede bis Borken entlang der bisherigen B 67. Im Bereich Merfeld stehen 6 Plakate entlang der L 600 und K 44.
Februar 2005: Weiterbau der B 67 n zwischen Bocholt und Rhede zugesagt
Der Weiterbau der B 67 n zwischen Bocholt–Süd und Rhede–Ost wurde vom Landesbetrieb Straßen NRW noch für dieses Jahr angekündigt.
Februar 2005: Mittelzusage zum Baubeginn für den Abschnitt "Rhede Ost – Borken Süd"
Das Düsseldorfer Verkehrsministerium hat die für den Baubeginn notwendige Mittel für den Abschnitt "Rhede Ost – Borken Süd" noch in diesem Jahr zugesagt.
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