IHK Nord Westfalen

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Montag, 21.05.2012

Seiten-Nummer: P02662

.Fit für 2025

Das Projekt

Die  Nordrhein-Westfalen werden weniger, bunter und älter. Das gilt auch für die Belegschaften in den Unternehmen. 

Die demografische Entwicklung in Nordrhein-Westfalen wird für die Unternehmen tiefgreifende Veränderungen mit sich bringen. In den vergangenen Jahren führte eine in vielen Unternehmen praktizierte „ jugendorientierte“ Personal- und Frühverrentungspolitik zu einem vergleichsweise niedrigen Durchschnittsalter der Belegschaften. Zukünftig werden sich jedoch in nahezu allen Unternehmen des Landes Altersstrukturen herausbilden, die durch einen höheren Anteil Älterer  gekennzeichnet sind. Darüber hinaus wird das Arbeitskräfteangebot kontinuierlich zurückgehen, da nach der Baby – Boomer- Generation die geburtenschwachen Jahrgänge den Arbeitsmarkt prägen. Im Jahr 2020 wird ein Großteil der Erwerbspersonen 50 Jahre und älter sein. Die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen werden einen kontinuierlichen Wandel erleben - von altershomogenen zu zunehmend altersheterogenen Beschäftigungsstrukturen. 

Da die demografische Entwicklung auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise sehr unterschiedlich verläuft, zeigt auch die Entwicklung der Erwerbspersonenzahl deutliche regionale Unterschiede. Während in einigen Teilen des Landes die Zahl der Erwerbspersonen bis 2020 um mehr als 10 Prozent sinken wird, können andere Gebiete bis 2020 noch mit Zuwächsen von über 10 Prozent rechnen. 

Parallel zu dieser Entwicklung vollzieht sich ein Prozess im Bildungssystem, der ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf die Strukturen in den Unternehmen haben wird: so ist absehbar, dass der Anteil von Schulabgängerinnen und Schulabgängern mit Migrationshintergrund in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird. Die Integration dieser Mitarbeitergruppe in das Beschäftigungssystem und in die Gesellschaft stellt eine große Herausforderung dar. 

Im Hinblick auf das gemeinsamer Agieren von Generationen und Kulturen im beruflichen Alltag ergeben sich für die Unternehmen in NRW zwei zentrale Herausforderungen:

  1. die Entwicklung einer generationen- und kulturübergreifenden Führungskultur.
  2. Arbeiten und Lernen generationen- und kulturübergreifend entwickeln und organisieren. 

Von diesen Entwicklungen werden zukünftig alle Unternehmen in NRW - mit unterschiedlicher Intensität- erfasst. Besonders gefordert sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), da sie in der Regel weder über die organisatorischen noch die personellen Ressourcen verfügen, die beiden Aufgaben alleine zu schultern. 

Das Ziel des Projektes besteht darin, gemeinsam mit den Unternehmen Konzepte zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu entwickeln. Diese Konzepte werden sich auf die Führungskultur und auf das Lernen und Arbeiten im Unternehmen beziehen und das Miteinander der Generationen und der Kulturen in den Mittelpunkt stellen. 

Die entwickelten firmenspezifischen Lösungen und gewonnenen Erkenntnisse werden so aufbereitet, dass sie auch für andere Unternehmen aus NRW als Orientierung und Hilfen dienen können. 

Das Projektteam

Sandra Gründel

Sandra Gründel

Telefon 0251 707-449

Telefax 0251 707-8449

Email an <strong>Sandra Gründel</strong>

 
Stefanie Gosen

Stefanie Gosen

Email an <strong>Stefanie Gosen</strong>

 
Prof. Dr. Henner Hentze

Prof. Dr. Henner Hentze

Email an <strong>Prof. Dr. Henner Hentze</strong>

 
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