IHK Nord Westfalen

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Sonntag, 22.01.2017

Seiten-Nummer: P00334

.Die Geschichte der IHK Nord Westfalen

Das Präsidium von 1954

Das Präsidium von 1954: In jenem Jahr feierte die IHK zu Münster das 100-jährige Bestehen. (Foto: IHK)

IHK-Geschichte im Zeitraffer

Seit über 150 Jahren bewährt

2004 blickte die Selbstverwaltung der regionalen Wirtschaft im nördlichen Westfalen auf eine 150-jährige Geschichte zurück, die den Weg vom Kaufmannschaftsverein über die Handelskammer Münster zur Industrie- und Handelskammer zu Münster und schließlich zur Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen beschreibt.

1854
Gründung der Handelskammer in Münster und Konstituierung der ersten Vollversammlung. Der Bezirk der Handelskammer umfasst die Stadt Münster und die Landkreise Münster, Beckum, Warendorf, Tecklenburg und Steinfurt.

1861
Mitgliedschaft im neu gegründeten Deutschen Industrie- und Handelstag.

1870 -1871
Das preußische Handelskammergesetz führt zur Neuordnung des Kammerrechts und der Kammergrenzen. Den Handelskammern wird die Vertretung der Gesamtinteressen der regionalen Wirtschaft übertragen mit gleichzeitiger Unterrichtungspflicht gegenüber dem Staat. Es erfolgt eine Neuordnung und Vergrößerung der Kammergrenzen durch die Einbeziehung des gesamten Regierungsbezirks Münster in den Kammerbezirk (Ausnahme: Kreis Tecklenburg).

1903
Einweihung des ersten Handelskammergebäudes an der Engelstraße 10 (heute Von-Vincke-Straße 14) in Münster.

1923 - 1925
Die Besetzung des Ruhrgebietes durch Frankreich trennt die Wirtschaft des Emscher-Lippe-Gebietes vorübergehend vom restlichen Kammerbezirk ab. In Recklinghausen wird daher eine Zweigstelle der Handelskammer Münster eingerichtet. 1924 wird in Preußen die offizielle Bezeichnung „Industrie- und Handelskammer“ eingeführt.

1933- 1934
Im Rahmen der so genannten „Gleichschaltung“, die auch bei allen öffentlich-rechtlichen Körperschaften eine Besetzung der jeweiligen Spitzenposition mit Nationalsozialisten vorsieht, wird der Gauwirtschaftsberater der NSDAP neuer Präsident der IHK. Durch die anschließende Einführung des „Führerprinzips“ übernimmt der Reichswirtschaftsminister die künftige Ernennung des Präsidiums. Die gewählte Vollversammlung wird durch einen vom Präsidenten berufenen Beirat ersetzt. Dies bedeutet das Ende der demokratisch verfassten IHK und des Selbstverwaltungsprinzips.

1942- 1945
Die Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern werden in den „Gauwirtschaftskammern“ zusammengefasst. Damit endet die Selbstständigkeit der IHKs. Die neue Gauwirtschafskammer Westfalen-Nord entspricht den Grenzen des Regierungsbezirks Münsters. Bei den Luftangriffen 1944 wird das Gebäude der IHK zerstört.

1945-1946
Unternehmer der Region bemühen sich um den Wiederaufbau ihrer wirtschaftlichen Selbstverwaltung, der IHK Münster. Die IHK übernimmt wieder ihre eigentlichen Kernaufgaben, die Betreuung der Firmen und die Brückenbildung zwischen Wirtschaft und Verwaltung.

1947
Die britische Militärregierung gestattet die Wiederanwendung des alten IHK-Gesetzes in der vor 1933 gültigen Fassung. Die Konstituierung der ersten wieder freigewählten Vollversammlung der IHK Münster erfolgt.

1950
Die „Vestische Gruppe der IHK zu Münster“ wird aus der „Vestischen Arbeitsgemeinschaft“ errichtet.

1954
Einweihung des neuen IHK-Gebäudes anlässlich des 100-jährigen Bestehens der IHK Münster (von-Vincke-Straße).

1956-1957
Die IHKs erhalten durch Bundes- und Landesgesetz wieder den einheitlichen Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft.

1962 
Fertigstellung des IHK-Gebäudes in Bocholt.

1975
Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der IHK in Münster (Sentmaringer Weg).

2002 
Umbenennung der Industrie- und Handelskammer zu Münster in Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen. Die IHK dokumentiert ihren Zuständigkeitsbereich in ihrem neuen Namen und positioniert so die Wirtschaftsregion im „Europa der Regionen“.

2004 
Die IHK Nord Westfalen ist 150 Jahre alt.

2005
Der derzeitige Hauptgeschäftsführer, Karl-F. Schulte-Uebbing, wird im Juni 2005 von der IHK-Vollversammlung gewählt. Seine Amtszeit beginnt zum 1. Januar 2006.

Im globalen Wettbewerb werden nationale Rechtsordnungen zu wichtigen Standortfaktoren für Unternehmer, etwa im Hinblick auf Investitionsentscheidungen. „Standortvorteil Recht“ ist das IHK-Jahresthema 2005.

2006
Das letzte vollständige Amtsjahr für den 25. Präsidenten, Hubert Ruthmann, Geschäftsführer der Ruthmann GmbH und Co. KG. Ruthmann stand zwölf Jahre an der Spitze der IHK Nord Westfalen.

Die europäische Integration bietet Unternehmern viele Chancen. Gleichzeitig steht Europa zunehmend im Wettbewerb mit anderen Regionen der Welt: Dies unterstreicht das IHK-Jahresthema „Unternehmen Europa“.

2007
Hans Dieler, Geschäftsführer der Dieler Handels GmbH & Co. KG, wird im März 2007 von der Vollversammlung zum neuen Präsidenten der IHK Nord Westfalen gewählt.

Mit der Veranstaltungsreihe „IHK vor Ort“  festigt die IHK ihre Präsenz in den 78 Kommunen des Bezirks. Das Programm umfasst ein breites Spektrum an Veranstaltungsformaten – von Branchentreffs, Betriebsbesuchen, Unternehmerfrühstücken bis zur Bildungsmesse. 2007 fanden rund 60 Veranstaltungen mit gut 2700 Besuchern statt.

Unter der Überschrift „Chance Unternehmen: Gründen, wachsen, sichern“ widmet sich die IHK in ihrem Jahresthema dem Unternehmertum.

2008
Die IHK-Vollversammlung unterstreicht, dass Weiterbildung eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft ist. Sie beschließt, das Weiterbildungsangebot der IHK in Münster am Sentmaringer Weg zu konzentrieren.

Unternehmen brauchen qualifizierte Fachkräfte. Das Angebot wird aufgrund der demographischen Entwicklungen jedoch zukünftig immer weniger werden. „Wirtschaft bildet – Unsere Zukunft“ – mit diesem Jahresthema geht die IHK 2008 regionale Engpässe im Fachkräftenachwuchs an.

2009
Bei der Wahl zur IHK-Vollversammlung, dem Parlament der regionalen Wirtschaft, werden 42 der insgesamt 87 Sitze neu besetzt: ein Generationenwechsel für die nächsten fünf Jahre.  Auch die 350 Prüfungsausschüsse werden mit 3300 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer neu besetzt. 

„Mobilität ist Zukunft“ lautet das IHK-Jahresthema 2009. 

2010
Dr. Benedikt Hüffer, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Aschendorff, wird von der Vollversammlung zum neuen IHK-Präsidenten gewählt.

Die IHK-Vollversammlung verabschiedet die gemeinsamen Wirtschaftspolitischen Positionen der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, die grundlegende Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik darlegen.

In den Bildungspolitischen Positionen der IHK Nord Westfalen unterstreicht die Vollversammlung, dass Bildung Priorität hat: Wichtigstes Ziel dabei ist es, im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs weiterhin genügend junge Menschen für die duale Berufsausbildung zu gewinnen.

Nach dem Krisenjahr 2009 blickt die IHK-Organisation mit ihrem Jahresthema „Stark für den Aufschwung“ wieder nach vorn.

2011
Für 26 Themenbereiche – von Arbeitsmarkt über Industriepolitik und Wirtschaftsrecht – legt die IHK-Vollversammlung weitere wirtschaftspolitische Grundpositionen fest und verfügt damit über einen Gesamtkatalog grundlegender Meinungen zu allen wichtigen Politikfeldern.

Die IHK erweitert die klassische duale Ausbildung um das neue Karrieremodell „AusbildungKompakt“. Das Programm verbindet Lehre und Weiterbildung.  Teilnehmer können sich in vier- bis viereinhalb Jahren vom Lehrling zum Wirtschaftsfachwirt, IT-Professional oder zum Industriemeister weiterqualifizieren.

Unter dem Jahresthema „Gemeinsam für Fachkräfte“ diskutiert die IHK zukünftige Handlungsoptionen für Wirtschaft und Politik.

Die nord-westfälische Industrie will einen Rohstoff fördern, der immer seltener wird: die Akzeptanz der Menschen rund um die Industriebetriebe. Dies ist das Ziel der im März 2011 ins Leben gerufenen Akzeptanzoffensive der Industrie in Nord-Westfalen. Seitdem haben sich mehr als 300 Industrieunternehmen der Initiative angeschlossen.

2012
Mit dem Jahresthema „Energie und Rohstoffe für morgen“ rückt die IHK Nord Westfalen ein Thema in den Fokus, das für die regionale Wirtschaft im Hinblick auf die Energiewende von elementare Bedeutung ist.

2013
Verkehrsnetze, Energiebereitstellung, Flächen, Breitband, Bildung – alles entscheidende Standortfaktoren für Unternehmen. Unter dem Motto „Infrastruktur – Wege für morgen“  widmet sich die IHK 2013 diesem wichtigen Thema.

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