IHK Nord Westfalen

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Montag, 21.05.2012

Seiten-Nummer: P03018

.Industrieregion Nord Westfalen

Industriewettbewerb

Foto: brandXpictures - Fotolia.com

Unterrichtswettbewerb von IHK und Bezirksregierung

Die Industrie und ihre Rolle in den Wertschöpfungsketten

Die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen führt mit Unterstützung der Bezirksregierung Münster einen Wettbewerb in der Sekundarstufe I zur unterrichtlichen Gestaltung des Themas „Die Industrie und ihre Rolle in den Wertschöpfungsketten“ durch.

Motiv und Ziel des Wettbewerbs:

Die Industrie bildet eine tragende Säule der Wirtschaft unseres Landes, insbesondere auch im Regierungsbezirk Münster. Sie leistet zusammen mit ihren Wertschöpfungspartnern einen bedeutenden Wohlstandsbeitrag, der aus Sicht der IHK Nord Westfalen in großen Teilen der Bevölkerung verkannt wird.

Der Unterrichtswettbewerb soll einen Beitrag dazu leisten, dass der Informationsstand bei Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern über die Bedeutung, Struktur und Arbeitsweise der Industrie verbessert und das Verständnis für ihre zentrale Rolle im Wertschöpfungsverbund und ihre besonderen Herausforderungen erhöht wird.

Adressaten des Wettbewerbs:

Adressaten des Wettbewerbs sind Lehrkräfte der Sekundarstufe I im Regierungsbezirk Münster, die in den Jahrgangsstufen 7 - 10 Unterrichtsvorhaben zum o. g. Thema im Rah-men der ökonomischen Bildung planen und durchführen wollen (vgl. Rahmenvorgabe für die ökonomische Bildung in der Sekundarstufe I, hrsg. vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2004).

Die Beteiligung von Lehrer(innen)teams – gerne auch schulübergreifend – wird ausdrücklich begrüßt.


 

Gegenstand des Wettbewerbs:

Von den Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern wird die Vorlage einer Unterrichtskonzeption zum Wettbewerbsthema in den Fächern des Bereichs Gesellschaftslehre (Erdkunde, Geschichte, Politik) bzw. Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaft) oder ggf. Sozialwissenschaften erwartet. Die Einplanung fächerübergreifender bzw. fächerverbindender Bezüge zu weiteren Fächern der jeweiligen Stundentafel sowie zu außerschulischen Partnern kann sinnvoll sein.

Die Lehrkräfte formulieren das von ihnen bestimmte Unterrichtsthema unter besonderer Berücksichtigung der Themenstellung des Wettbewerbs und unter Beachtung von Schülerinteressen.

Unter „Industrie“ ist in diesem Zusammenhang das „Verarbeitende Gewerbe“ zu verstehen. Über die Einbeziehung von Wertschöpfungsketten in die Themenstellung soll die Betrachtung allerdings deutlich über die Industrie im engeren Sinne hinausgehen. Die ökonomischen Verbindungen zu anderen vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen (Bergbau, Energie- und Wasserwirtschaft, Baugewerbe, Verkehrsgewerbe, Handel, andere Dienstleis-tungen) und ihre Effekte sind ausdrücklich auch Gegenstand des Wettbewerbs.

Das gewählte Unterrichtsthema knüpft an konkrete Frage- und Problemstellungen an und orientiert sich an gegenwärtigen und zukünftigen Urteils-, Entscheidungs- und Handlungssituationen der Schülerinnen und Schüler. Die Konzeption gibt Auskunft über die schulischen Rahmenbedingungen, die begründeten didaktisch-methodischen Entscheidungen einschließlich der gesetzten Ziele, des vorgesehenen Unterrichtsverlaufs und der eingesetzten Medien. Die Darlegungen schließen mit einer Reflexion zur Unterrichtsdurchführung. Die verwendeten Hilfsmittel und Quellen sind wissenschaftlich korrekt anzugeben. Die Konzep-tion umfasst maximal 20 Textseiten sowie ggf. weitere Materialien.

Das Unterrichtsthema soll aus der eigenen pädagogischen Praxis erwachsen und in der gewählten Schulform behandelt worden sein. Die Nutzung der Konzeption soll vollständig oder teilweise auch für Lehrkräfte anderer Schulen unter gängigen Schulbedingungen möglich sein.

Zusätzliche Hinweise sowie Fragen der interessierten Teilnehmer(innen) sollen in einer vor-bereitenden Wettbewerbs-Werkstatt diskutiert werden.

Preise und wesentliche Bewertungsaspekte des Wettbewerbs:

Für die besten Wettbewerbsbeiträge werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro ausgelobt.

Eine fachkundige Jury wird sich bei der Bewertung der Wettbewerbsbeiträge vor allem mit folgenden Aspekten beschäftigen:

  • Beitrag zur Erreichung des Wettbewerbsziels
  • Didaktisch-methodische Aufbereitung
  • Übertragbarkeit auf andere Schulen
  • Originalität und Kreativität
Zeitplan des Wettbewerbs im Jahr 2011:
  • Erste Information an die Schulen per E-Mail vor den Sommerferien 2010<//span>
  • Einladung per E-Mail zu einer Wettbewerbs-Werkstatt Mitte Dezember 2010<//span>
  • Pressekonferenz am 15. Dezember 2010<//span>
  • Wettbewerbs-Werkstatt am 18. Januar 2011, 16 Uhr, in der IHK<//span>
  • Anmeldung zum Wettbewerb bis Ende Januar 2011<//span>
  • Abgabe der Wettbewerbsbeiträge bis zum Ende des Schuljahres 2010/2011<//span>
  • Juryarbeit im September 2011<//span>
  • Siegerehrung im Oktober 2011<//span>

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Wieland Pieper

Wieland Pieper

Telefon 0251 707-223

Telefax 0251 707-324

Email an <strong>Wieland Pieper</strong>

 
Brigitte Aguilar

Brigitte Aguilar

Telefon 0251 707-220

Telefax 0251 707-324

Email an <strong>Brigitte Aguilar</strong>

 

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