.Akzeptanzinitiative In|du|strie, Hintergrundinformationen

Auftakt der Akzeptanzoffensive Industrie bei Schmitz Cargobull. (Foto: IHK/Busch)
Initiative aus dem IHK-Industrieausschuss
Akzeptanzoffensive der Industrie in Nord-Westfalen
Schmitz Cargobull-Vorstandschef Ulrich Schümer ist erster offizieller Botschafter der nord-westfälischen Industrie-Initiative, die am 17. März in Altenberge (Kreis Steinfurt) gestartet ist. Rund 80 Industrieunternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region haben sich dort zur Akzeptanz-Initiative In|du|strie zusammengeschlossen. Sie wollen in den nächsten fünf Jahren das Bewusstein für die Bedeutung der Industrie als Fortschritts- und Beschäftigungsmotor stärken. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass „die Menschen in der Region stolz sind auf das, was ihre Industrie vor Ort leistet“, heißt es in der „Altenberger Erklärung“, die die Mitgliedsunternehmen der Initiative auch als Bekenntnis zum Standort Nord-Westfalen unterzeichnet haben.
Jedes interessierte Industrie-Unternehmen ist aufgerufen, sich zu beteiligen.
Die Akzeptanzoffensive hat sich wie eine Bürgerinitiative aus dem Kreis der im Induustrieausschuß vertretenden Unternehmen heraus formiert Die IHK-Vollversammlung stellte sich durch Bewilligung der Finanzmittel für fünf Jahre hinter die Inititiative, denn eine wettbewerbsfähige Industrie ist Voraussetzung für eine insgesamt starke Wirtschaft.
Die Akzeptanz und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen ist nach Gustav Deiters aus Ibbenbüren, Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses und Sprecher der Initiative oberstes Ziel. In einer aktuellen Umfrage in der Region wurde das Image der Industrie mit der Schulnote „Drei“ bewertet. Eine „gute Zwei“ ist das Ziel der Initiative. Wertschöpfung und Wertschätzung der Industrie sollen wieder stärker in Einklang gebracht werden.
Dazu muß Transparenz für die Menschen hergestellt werden, die Nachbarn von Industriebtrieben sind. Sie sollen in die Betriebe eingeladen werden und ihre Sorgen vortragen dürfen.
Beim Thema Nachwuchs in gewerblich-technischen Berufen drückt die Industrieunternehmen der Schuh in absehbarer Zeit ganz konkret. Die Industrie braucht auch qualifizierte Fachkräfte, damit sie ihre wichtige Rolle in der Gesamtwirtschaft weiterhin erfüllen kann. Die Kampagne bietet für alle Beteiligten die Chance, die Attraktivität von industriellen Berufsbildern in der Gesellschaft zu stärken, sie weiter zu entwickeln und damit den Erfolg mit zu gestalten. In den Industrieunternehmen werden zukunftssichere Arbeitsplätze und qualifizierte Ausbildungen geboten, die allerding die Bereitschaft zu ständigem Lernen voraus setzen. Wer gute Schul- und Studiumsabschlüsse sowie die Begeisterung für die Produkte mit bringt, denen stehen in der Industrie alle Karrierechancen offen.
Die Zukunft der Industrie auch durch höhere Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern war ein Hauptbeweggrund für die breite Unterstützung durch die Vollversammlung aller IHK-Mitgliedsunternehmen.
Industrie ist Zukunft
Sonderdruck Wirtschaftsspiegel 7.2011
Die Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft in NordWestfalen. Sie schafft Werte, sichert Arbeitsplätze, vergibt Aufträge an Dienstleister.
IHK-Positionen
Mit der Industrie
in die Zukunft
Das aktuelle Positionspapier zum Industriestandort NRW ist zugleich ein Portrait seiner hochmodernen, innovativen und international erfolgreichen Industrieunternehmen im Land.
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